SPÖ-Matznetter an Köstinger: „Weniger schimpfen, mehr arbeiten!“

ÖVP stellt seit 1987 Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister und blockierte seit jeher alle Vorschläge, das Wettbewerbsrecht zu verschärfen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter reagiert auf den Wutausbruch der Landwirtschaftsministerin Köstinger, der zu einem Rundumschlag gegen alle, außer die ÖVP selbst führte, verwundert: „Die ÖVP stellte seit 1987 alle Landwirtschafts- und alle Wirtschaftsminister. Wir lassen Frau Köstinger gerne auf direktem Weg die Telefonnummer ihrer Kollegin Schramböck zukommen, damit sich die beiden darüber austauschen können, wer von ihnen mehr Schuld an der definitiv schlechten Situation für die Bauern in Österreich trägt“.

Matznetter erinnert dabei daran, dass die SPÖ in Regierungszeiten immer für härtere Maßnahmen im Wettbewerbsrecht eingesetzt habe, um einen faireren Wettbewer sicherzustellen, dies aber von der ÖVP stets verhindert wurde. „Wenn die ÖVP endlich zu Sinnen kommt und versteht, dass die Marktwirtschaft staatlich reguliert gehört, soll mir das recht sein. Sie soll nur bitte nicht mit dem Finger auf alle anderen zeigen. Die Situation ist hausgemacht“, mahnt Matznetter die Ministerin ein, weniger zu schimpfen und mehr zu arbeiten.

Abschließend erinnert Matznetter daran, dass die ÖVP die Situation vor wenigen Wochen noch verschlimmern wollte. Der ursprüngliche ÖVP-Plan die Bundeswettbewebsbehörde (BWB) zu Grabe zu tragen konnte zwar verhindert werden, allerdings ist sie nun zahnloser und weniger unabhängig. „Also liebe Frau Ministerin: Rufen Sie ihre Kollegin Schramböck an und schreiten Sie endlich zur Tat. Das ist Ihr Job!“, fordert Matznetter Köstinger persönlich auf. (Schluss) sr/nd

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