Arnoldner/Sittler zu Wiener Wohnen: Umfassende Aufarbeitung der Schmiergeldaffäre notwendig

Keine weiteren Skandalfälle auf dem Rücken der Steuerzahler – Den Worten müssen nun Taten folgen

Wien (OTS) - „Die Ergreifung von dienstrechtlichen Konsequenzen gegen die in der Schmiergeldaffäre involvierten Personen kann nur der erste Schritt sein. Es muss eine umfassende Aufarbeitung dieser Causa in die Wege geleitet werden“, so die Landesgeschäftsführerin und Stadträtin der Neuen Volkspartei Wien Bernadette Arnoldner und der Wohnbausprecher der neuen Volkspartei Wien Gemeinderat Peter Sittler angesichts der heutigen Aussendung von Wiener Wohnen.

Den Worten hinsichtlich der verstärkten Kontrollen und dem besseren Risikomanagement, müssten nun auch Taten folgen. Denn bereits sehr oft sei in der Vergangenheit mit derartigen Aussagen kalmiert worden, substantielle Änderungen jedoch unterlassen worden. Daher habe die neue Volkspartei Wien zudem bereits kurz nach Bekanntwerden der Anklagehebung durch die Staatsanwaltschaft eine entsprechende schriftliche Anfrage an die verantwortliche Wohnbaustadträtin gestellt. „Die Vertragsauflösungen und Suspendierungen von Beamten sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber es braucht volle Aufklärung und sofortige politische Konsequenzen, um das rote Netzwerk rund um Wiener Wohnen endlich zu entwirren“, so Arnoldner. „Es stellt sich außerdem nach wie vor die Frage, was Bürgermeister Ludwig, der als damaliger Wohnbaustadtrat politisch verantwortlich für diese vermeintliche Schmiergeldaffäre ist, von diesen Vorgängen wusste.“

„Wir sind gespannt auf die Antwort der Wohnbaustadträtin, welche Maßnahmen nun im Detail ergriffen werden, um derartige Skandalfälle auf dem Rücken der Steuerzahler in Zukunft zu verhindern“, so Sittler und abschließend: „Es liegt nun an der SPÖ und Vizebürgermeisterin Gaal endlich aufzuhören, den sozialen Wohnbau nach dutzenden Affären als Selbstbedienungsladen zu betrachten.“

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