Behind the Mic: So klappts mit dem Podcast

ExpertInnen teilten bei APA-Tech-Diskussionsrunde ihre Erfahrungen zu den Stärken von Audioformaten sowie konkrete Tipps zur Umsetzung

Wo ein innerer Antrieb ist, wird es funktionieren – wenn es nur darum geht, ein neues Marketing-Tool zu finden, sollte man noch einmal darüber nachdenken
Clemens Prerovsky, Geschäftsführer APA-IT

Wien (OTS) - Schon gehört? Nach einer Ära der Screens beschäftigt viele Unternehmen und Interessierte derzeit das Thema Audio. Podcasts sind in aller Kopfhörer und gekommen, um zu bleiben – das bestätigte auch die hochkarätige ExpertInnen-Runde des APA-Tech-Talk „Behind the Mic – Podcasts in der IT“ am Dienstag, 14. September 2021, mit Irmgard Wutscher (Ö1), Georg Gfrerer (Audio Funnel), Livia Dandrea-Böhm (A1 Telekom Austria) und Clemens Prerovsky (APA-Tech).

Warum Podcasts derzeit abheben, erklärt sich aus mehreren Faktoren, so etwa Podcast-Produzent Gfrerer: „Durch das einfache Streamen auf jedem Handy und das funktionierende Hand-over von smarten Lautsprechern in der Wohnung aufs Auto oder Smartphone sind die Inhalte ständig und einfach verfügbar. Wir stehen noch in den Anfängen der Entwicklung.“ A1-Pressesprecherin Dandrea-Böhm ergänzt: „Es gibt im Alltag diese Situationen für Audio-Content, wo man keinen Screen nutzen kann – deshalb gibt es Radio immer noch und werden uns auch Podcasts erhalten bleiben.“

Ein guter Ausgangspunkt für ein Format ist, „wenn man etwas zu erzählen hat. Wo ein innerer Antrieb ist, wird es funktionieren – wenn es nur darum geht, ein neues Marketing-Tool zu finden, sollte man noch einmal darüber nachdenken“, meint APA-Tech-Chef und Podcast-Host Prerovsky nach einem Jahr als Audio-Gastgeber. Zugleich sei für ihn keine andere Maßnahme „so kosten- und zeiteffizient“, immerhin würden die HörerInnen sehr viel wertvolle Zeit in Kontakt mit der Marke investieren.

Beim Start eines neuen Podcasts darf ruhig auch mal ausprobiert werden, was funktioniert – vielen Formaten höre man einen Fortschritt an, so Ö1-Redakteurin Wutscher: „Man darf sich entwickeln.“ Den Zeitaufwand für eine Folge nennt sie: „Sehr variabel. Wenn man ein Gespräch ohne viel Vor- und Nacharbeit aufzeichnet und nur mit Jingle versieht, vielleicht ein Tag – bis hin zu einer vollen Arbeitswoche von zwei Personen bei Formaten mit viel Recherche, Originaltönen und hohem Schnittaufwand.“

Neben Themenplanung, Recherche oder Schnitt dürfe man auch den Aufwand, die Folgen an die interessierte Außenwelt zu bringen, nicht unterschätzen: „Von selbst tut sich gar nichts“, bekennt Dandrea-Böhm. Regelmäßigkeit und knackige Titel seien wichtige Faktoren und sämtliche Unternehmenskanäle würden zur Verbreitung genutzt. „In den ersten sechs bis zwölf Monaten sollte man noch gar nicht auf die Zuhörerzahlen schauen“, relativiert Gfrerer, „Podcast ist ein Marathon, es gibt zu Beginn eine steile Lernkurve und es braucht Zeit, die richtige Stimmung und Tonalität für das Format zu finden.“

Welche konkreten Tipps zum Start, zur konkreten Gestaltung und zur Verbreitung die Runde für angehende PodcasterInnen noch haben, ist ab 15. 9. in der Aufzeichnung des APA-Tech-Talk nachzusehen – oder zu hören: https://apa.at/jubilaeum/behind-the-mic/

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