• 07.09.2021, 09:36:44
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Auftakt für die neue „Landesstrategie Niederösterreich 2030“ mit Sigmar Gabriel und Nina Ruge

LH Mikl-Leitner: Mit der größtmöglichen Beteiligung aller Niederösterreicher und unter Einbindung aller Regierungsparteien

Utl.: LH Mikl-Leitner: Mit der größtmöglichen Beteiligung aller
Niederösterreicher und unter Einbindung aller
Regierungsparteien =

St. Pölten (OTS/NLK) - „Mit dem heutigen Abend starten wir etwas
Einzigartiges: den Prozess zur Landesstrategie Niederösterreich.
Dieser Prozess ist nicht nur einzigartig in Österreich, er ist auch
so gestaltet, wie wir das in Niederösterreich für gut, richtig und
wichtig halten: mit der größtmöglichen Beteiligung aller
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher und unter Einbindung
aller Regierungsparteien“. Mit diesen Worten eröffnete
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am gestrigen Montagabend die
erste Veranstaltung zur Entwicklung der neuen Landesstrategie
Niederösterreich 2030. Als prominente Gäste waren der ehemalige
deutsche Vizekanzler und Bundesminister Sigmar Gabriel sowie die
Moderatorin und Autorin Nina Ruge zur Auftaktveranstaltung am
Flughafen Wien gekommen.

„Wovon leben wir morgen? Wie leben wir morgen? Worauf achten wir
morgen? Wer wollen wir morgen sein? Wie organisieren wir uns morgen?“
– das sind die fünf Fragestellungen, die im Prozess zur neuen
Landesstrategie unter dem Motto „Mein Land denkt an morgen“
beantwortet werden sollen. Denn „nach eineinhalb Jahren enormer
Herausforderungen und sehr viel Unsicherheit“ gehe es nun darum,
wieder verstärkt „auf die Anforderungen unserer Zeit und die
Bedürfnisse und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger“ einzugehen,
betonte die Landeshauptfrau in ihrem Eingangsstatement. In
Niederösterreich stelle man sich dieser Herausforderung „mit den
besten Köpfen und Meinungsführern, mit den besten Experten aus der
Wissenschaft und vor allem im Austausch mit den
niederösterreichischen Landsleuten“, hielt sie fest. Abschluss des
Prozesses soll eine für den Mai oder Juni 2022 geplante, große
Schlussveranstaltung werden, bei der der „Zukunftsreport
Niederösterreich 2030“ präsentiert werden soll.

Der Prozess zur Landesstrategie sei in drei Zukunftsfelder unterteilt
worden, skizzierte Mikl-Leitner die Arbeitsschritte auf dem Weg zu
diesem abschließenden Zukunftsreport. Im Feld Bürgerbeteiligung unter
der Leitung von Peter Filzmaier soll es im Herbst dieses Jahres zu
einer großen Haushaltsbefragung kommen, um die Meinungen und Ideen
der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher einzuholen. Das
Feld Wissenschaft wird von Christoph Badelt geleitet, hier soll das
breite Spektrum an wissenschaftlichen Arbeiten durchleuchtet werden.
Die inhaltliche Leitung des Zukunftsfeldes der „Opinion Leader“ liegt
bei Steffi Burkhart – und sie war es auch, die gemeinsam mit Gustav
Dressler durch den gestrigen Abend am Flughafen Wien führte.

Sigmar Gabriel war Bundesvorsitzender der SPD und von 2013 bis 2018
Vizekanzler. In der deutschen Bundesregierung übte er die Ämter des
Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, des
Bundesministers für Wirtschaft und Energie sowie des Außenministers
aus, zuvor war er Ministerpräsident von Niedersachsen. Im Gespräch
mit Gustav Dressler sprach er über die abnehmende Bedeutung Europas
in einer sich dramatisch verändernden Welt, über seine
außenpolitischen Einschätzungen zu Russland und den USA sowie über
das Thema Arbeitsmarkt. „Das Problem ist die verfestigte
Langzeitarbeitslosigkeit“, hielt er fest: „Je länger die Menschen aus
dem Arbeitsprozess draußen sind, umso schwieriger wird es, sie zu
qualifizieren.“

Die Fernsehmoderatorin, Buchautorin, Journalistin und
UNICEF-Repräsentantin Nina Ruge betonte im Gespräch mit Steffi
Burkhart: „Im Grunde sind sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche, in
denen wir uns befinden, Zukunftsfelder“. Dabei gebe es vor allem zwei
„Megatrends“, und zwar die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung,
meinte Ruge.

In Form von zwei Videostatements wurden weitere internationale
Aspekte in die Diskussion eingebracht: zum einen von Alan Webber, dem
Bürgermeister von Santa Fe in New Mexico, zum anderen von George
Njenga, dem Rektor der Strathmore Business School in Kenia.

„Internationale Verbindungen werden in Zukunft noch wichtiger und
wesentlicher für uns alle“, meinte auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner
auf die Frage, warum man den Flughafen Schwechat als Austragungsort
gewählt hatte: „Unser Auftrag lautet, global zu denken und regional
zu handeln. Und dabei ist uns der Flughafen Vorbild und Inspiration
zugleich“.

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