- 29.08.2021, 13:30:02
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LH Mikl-Leitner zum Krebsbehandlungs- und –forschungszentrum MedAustron
„Behandlung im MedAustron gibt Hoffnung im Kampf gegen den Krebs“
Utl.: „Behandlung im MedAustron gibt Hoffnung im Kampf gegen den
Krebs“ =
St. Pölten (OTS/NLK) - „Niederösterreich ist in den letzten zwei
Jahrzehnten zu einem herausragenden Standort für Spitzenmedizin und
Spitzenforschung geworden. Und wir verfolgen damit nur ein Ziel:
Nämlich die beste Behandlung unserer Patientinnen und Patienten“,
sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Sonntag in der
Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“. Bestes Beispiel dafür
sei MedAustron, das Krebsforschungs- und Behandlungszentrum in Wiener
Neustadt. „Hier werden schwerkranke Menschen bestens behandelt und
erhalten damit Hoffnung im Kampf gegen den Krebs“ so Mikl-Leitner.
Seit Beginn im Jahr 2016 sind im MedAustron über 1.200 Patienten
behandelt worden. „Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das:
geringere Nebenwirkungen, mehr Lebensqualität und eine kürzere
Behandlungsdauer. Von diesen Vorteilen profitieren vor allem die
‚größten Kämpfer‘ unter den Patienten, nämlich unsere Kleinsten. Denn
17 Prozent der Patientinnen und Patienten am MedAustron sind Kinder
und Jugendliche. Sie haben sich die allergrößte Unterstützung
verdient. Und darum werden sie am MedAustron nicht nur mit der
modernsten Technik behandelt, sondern auch mit viel Fürsorge und
Einfühlungsvermögen“, unterstrich die Landeshauptfrau.
Prof. Eugen B. Hug, der Ärztliche Direktor von MedAustron klärte über
die Vorzüge der Partikeltherapie auf: „Der große Vorteil ist, dass
wir die Partikel auf einen Tumor sehr zentrieren können. Das heißt,
dass wir schonender behandeln und wenn notwendig die Strahlendosis im
Tumor zentrieren können und damit die Heilungschancen erhöhen.“ In
Zukunft wolle man sicherstellen, dass man allen geeigneten Patienten
in Österreich diese Behandlung anbieten könne. Zudem möchte man das
Indikationsspektrum erweitern, also die Partikeltherapie auf mehrere
Krankheiten anwenden. Hier sei man im internationalen Zusammenschluss
mit anderen Zentren auf gutem Wege.
Der Geschäftsführer von MedAustron, Alfred Zens, informierte, dass
man im nächsten Jahr den dritten Behandlungsraum in Betrieb nehmen
werde und damit noch mehr Patienten behandeln könne. „Darüber hinaus
gibt es viele Projekte für die Zukunft. Das ist zum einen die
Verbesserung des Therapiesystems, sodass wir die Leistungsfähigkeit
weiter steigern können. Zum anderen wollen wir den
Forschungsschwerpunkt stärken und drittens unsere Rolle als
Technologie-Anbieter noch stärker ausbauen.“
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