- 26.08.2021, 10:00:02
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trend: Hofer/Lidl als Pandemieverlierer
Neuste Nielsen-Zahlen zeigen, wie Spar seine Marktführerschaft zum Halbjahr 2021 auf Kosten der Diskonter ausbaute.
Utl.: Neuste Nielsen-Zahlen zeigen, wie Spar seine Marktführerschaft
zum Halbjahr 2021 auf Kosten der Diskonter ausbaute. =
Wien (OTS) - Neue Halbjahreszahlen des Marktforschers Nielsen zeigen,
wie die Pandemie den heimischen Lebensmittelhandel
durcheinandergewirbelt hat. Speziell die erfolgsverwöhnten Diskonter
müssen erneut herbe Verluste einstecken, berichtet das
Wirtschaftsmagazin trend in seiner kommenden Ausgabe. Mit gemeinsam
nur mehr 23,5 Prozent Marktanteil (Nielsen weist traditionell einen
Summenwert aus) verlieren sie nur in den ersten Monaten 2021 1,4
Prozentpunkte im Vergleich zu 2020 (24,9 Prozent). Zum Vergleich:
2019 lagen die beiden noch über 26 Prozent.
Der neue Marktführer Spar setzt hingegen seinen Erfolgslauf fort und
baute die 2020 errungene Poleposition auf 35,6 Prozent Marktanteil
aus, freut sich der neue Spar-Chef Fritz Poppmeier: „In Österreich
ist es den Vollsortimentern und ganz besonders Spar gelungen, tolle
Preise und eine große Vielfalt unter ein Dach zu bringen. Eine
zusätzliche Fahrt zum Diskonter braucht es daher nicht.“
Tatsächlich hielt Spar auch während Lockdownzeiten gnadenlos an
Rabattaktionen, Billigwerbung und Non-Food-Sortiment fest, selbst als
Hamsterkäufe, Versorgungssicherheit und die Konkurrenz zum Fachhandel
heiß diskutierte Themen wurden. Man erwies sich damit als heiß
begehrter One-Stop-Shop, analysiert der trend. Die großen
Verbraucher- und Supermärkte steckten auch die monatelangen
Kundenbeschränkungen weg, die auf Quadratmeter Verkaufsfläche
abzielten. Anders die Diskonter, deren Businessmodell auf einer
möglichst hohen Kundenfrequenz auf kleiner Fläche basiert.
Für Poppmeier ist die Entwicklung jedenfalls keine Überraschung: „Die
Marktführerschaft kam nicht über Nacht. Wir sind über zehn Jahre lang
immer stärker als die Branche gewachsen. Irgendwann war die
Marktführerschaft die logische Folge. Dass es genau im ersten
Pandemie-Jahr so weit war, ist erfreulich, weil es uns zeigt, was für
ein großes Vertrauen die Menschen in uns haben. Das beste
Marktwachstum im ersten Halbjahr bestätigt unseren Weg.“
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