• 19.08.2021, 11:21:04
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AK Wien zum Klimaticket: „Meinungsverschiedenheiten nicht auf dem Rücken der Fahrgäste austragen“

Wien (OTS) - Die AK Wien begrüßt die mit 26. Oktober geplante
Einführung des Klimatickets. „Noch nie war Öffi-fahren so
preisgünstig und einfach,“ konstatiert Maria Kubitschek,
Bereichsleiterin Wirtschaft der AK Wien: „Dadurch kommt es für
tausende Pendler*innen zu einer spürbaren finanziellen Entlastung“.
Großer Wermutstropfen ist bislang, dass die Ostregion dem Klimaticket
noch nicht beigetreten ist. Somit würden in Ostösterreich Bus-,
Straßen- und U-Bahnfahrer*innen von der bundesweiten Netzkarte
ausgeschlossen bleiben. „Klimaministerium und Verkehrsverbund
Ost-Region tragen derzeit ihre Meinungsverschiedenheiten auf dem
Rücken der Fahrgäste aus. Das führt zu großer Verunsicherung und
schwächt unnötigerweise den Öffentlichen Verkehr. Hier muss es
ebenfalls bald zu einer Lösung kommen. Weiters sollen die rund
850.000 Jahreskartenbesitzer*innen in Wien und auch jene des VOR die
Möglichkeit bekommen, ihre Zeitkarten günstig und einfach auf ein
Klimaticket ´upzugraden`, so Kubitschek weiter. Ebenfalls negativ
beurteilt die AK, dass die ursprüngliche Idee des 1-2-3-Tickets durch
unterschiedlich teure Bundesländertarife verkompliziert worden ist.

Damit möglichst viele Menschen das Klimaticket auch tatsächlich
nutzen können, muss das Netz des Öffentlichen Verkehrs noch dichter
werden. Die AK erinnert daran, dass in Österreich immer noch rund 20
Prozent der Bevölkerung von einer Öffi-Grundversorgung abgeschnitten
sind. „Hier müssen nun Maßnahmen in Richtung einer Mobilitätsgarantie
für alle folgen“, so Kubitschek abschließend. Das sollte auch den
Ausbau von Mikro-ÖV und Sharing-Lösungen für die sogenannte „letzte
Meile“ enthalten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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