Scheichelbauer-Schuster: „Für einen erfolgreichen Aufschwung brauchen unsere Betriebe eine Entlastung“

WKÖ-Spartenobfrau des Gewerbe und Handwerks fordert spürbare Senkung von Körperschafts- und Einkommenssteuer

Wien (OTS) - „In vielen Branchen hat nun ein Aufwärtstrend eingesetzt. Diesen dürfen wir nicht bremsen, sondern wir müssen im Gegenteil dafür sorgen, dass der Aufschwung ein nachhaltiger ist. Aus diesem Grund brauchen unsere Betriebe rasch eine spürbare Entlastung“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Und diese Entlastung müsse es sowohl für Kapitalgesellschaften als auch für Personengesellschaften und Einzelunternehmen geben: „Österreich ist nach wie vor ein Hochsteuerland. Wir müssen die Körperschaftssteuer (KöSt) senken und es muss allen mehr Netto vom Brutto übrig bleiben“, fordert Scheichelbauer-Schuster.

Konkret sollte die KöSt von derzeit 25 auf 21 Prozent reduziert werden und es brauche eine Reform der Tarifstufen in der Einkommenssteuer. „Ziel muss sein, dass die Einkommenssteuerreform weiter konsequent umgesetzt wird. Das wäre jene Unterstützung, die unsere Betriebe, vor allem die vielen Klein- und Mittelbetriebe im Gewerbe und Handwerk, jetzt so dringend brauchen“, so Scheichelbauer-Schuster.

Anreize für Investitionen

Darüber hinaus fordert das Gewerbe und Handwerk Anreize für Investitionen – etwa in Form eines Investitionsfreibetrags. „Wir können uns hier vorstellen, dass es einen 20prozentigen Freibetrag für allgemeine Investitionen wie zum Beispiel in die Betriebs- und Geschäftsausstattung gibt sowie einen 30prozentigen Freibetrag für ökologische Investitionen. Das wäre im Sinne der ökosozialen Steuerreform auch ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz“, führt Scheichelbauer-Schuster aus.

Insgesamt jedenfalls sei es an der Zeit, „nach der Krise wieder für positive Stimmung zu sorgen“ und die Betriebe sowie die Gesamtbevölkerung zu entlasten. „Das würde den Aufschwung unterstützen, den Wirtschaftsstandort stärken und Wachstum und Beschäftigung schaffen“, ist die Bundesspartenobfrau überzeugt. (PWK380/DFS)

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