• 02.08.2021, 10:54:33
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  • OTS0052

AMS Wien: Höchste Zeit, die Ausbildungswege für Herbst zu planen!

Wiener Betriebe haben im Juli um 74,8 Prozent mehr offene Stellen gemeldet als vor einem Jahr

Utl.: Wiener Betriebe haben im Juli um 74,8 Prozent mehr offene
Stellen gemeldet als vor einem Jahr =

Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten
Personen ist im Juli 2021 im Jahresvergleich um 23,6 Prozent auf
117.082 zurückgegangen, die der AMS-Kundinnen und Kunden in
Schulungen um 45,7 Prozent auf 27.561 angestiegen. Die Summe beider
Gruppen ist um 15,9 Prozent kleiner geworden.

Im Jahresvergleich ist die Zahl der Über-50-Jährigen, die arbeitslos
oder in Schulung sind, um 12,1 Prozent kleiner geworden, die der
Unter-25-Jährigen um 15,8 Prozent.

„Für Jugendliche und junge Erwachsene, die noch nicht wissen, mit
welcher Ausbildung oder Qualifizierung sie im Herbst weitermachen
wollen, ist es allerhöchste Zeit, sich darüber Klarheit zu schaffen“,
erinnert AMS-Wien-Vizechef Winfried Göschl. „Ob es um den ersten Job
geht, um eine Lehrstelle oder auch erst einmal eine Idee vom
Wunschberuf: Entscheidend ist, in dieser wichtigen Lebensphase gut
unterstützt zu werden.“

Der Betrieb im neuen und modernen U25, der Servicestelle von AMS Wien
und Stadt Wien für alle unter 25, ist nach Corona nun wieder voll
angelaufen (es gilt die 3G-Regel). „Die Kolleginnen und Kollegen
stehen bereit, bei allen Fragen zur Berufswahl, zur Lehre oder
Weiterbildung und zum Einstieg ins Erwerbsleben zu begleiten“, sagt
Göschl. „Das gilt ganz besonders für jene, die bis jetzt im letzten
Pflichtschuljahr waren, und betrifft auch asylberechtigte junge
Menschen: Für ihre nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt ist es
wichtig, sie zu einem Berufsabschluss zu führen!“ Das U25 befindet
sich unweit vom Bahnhof Wien Meidling in der Lehrbachgasse 18.

Derzeit sind beim AMS Wien 16.291 offene Stellen gemeldet. Allein im
Monat Juli haben die Wiener Betriebe um 74,8 Prozent mehr offene
Stellen gemeldet als vor einem Jahr.

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit im Juli
im Bau um 23,7 Prozent, in Hotellerie und Gastronomie um 41,9
Prozent, in der Warenproduktion um 24,4 Prozent und im Einzelhandel
um 20,4 Prozent zurückgegangen.

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