• 02.08.2021, 10:50:37
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Beirut, St. Petersburg, Edinburgh, Genf – ORF-Auslandsmagazin „WELTjournal“ präsentiert ab 4. August vier neue Städteporträts

Auftakt mit „Mein Beirut“ von Sophie Roupetz um 22.30 Uhr in ORF 2; danach „WELTjournal +: Kochkunst in Nahost – gemeinsam essen, gemeinsam leben“

Utl.: Auftakt mit „Mein Beirut“ von Sophie Roupetz um 22.30 Uhr in
ORF 2; danach „WELTjournal +: Kochkunst in Nahost – gemeinsam
essen, gemeinsam leben“ =

Wien (OTS) - Beirut, St. Petersburg, Edinburgh, Genf – das
ORF-Auslandsmagazin „WELTjournal“ setzt im Sommer seine erfolgreiche
Serie von persönlichen Städteporträts der ORF-Korrespondentinnen und
-Korrespondenten bzw. seiner Reporterinnen und Reporter fort. Bereits
zum neunten Mal präsentieren sie „ihre Stadt“ auf die etwas andere
Art und geben Einblick in ihren Arbeitsalltag. Den Auftakt macht am
Mittwoch, dem 4. August 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 ORF-Reporterin
Sophie Roupetz mit einem Porträt der libanesischen Hauptstadt Beirut,
in der sie lange gelebt hat. Genau ein Jahr nach der verheerenden
Explosion am Hafen zeigt sie die desaströse Wirtschaftslage ebenso
wie die schönen Seiten Beiruts, von der palmengesäumten
Prachtpromenade Corniche bis zu den berühmten Nachtclubs. Im
„WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Kochkunst in
Nahost – gemeinsam essen, gemeinsam leben“.

Die weiteren Stationen der diesjährigen „WELTjournal“-Städteporträts:
Am 11. August nimmt Russland-Korrespondentin Carola Schneider die
Zuschauer/innen mit in die alte Zarenstadt St. Petersburg, der wohl
schönsten Stadt Russlands. Großbritannien-Korrespondentin Eva
Pöcksteiner führt am 18. August durch die schottische Hauptstadt
Edinburgh, die auf sieben Hügeln thront und deren Bewohner/innen
mehrheitlich gegen den Brexit waren und die Unabhängigkeit von
Großbritannien anstreben. Am 25. August zeigt Schweiz-Korrespondentin
Raphaela Stefandl die Stadt mit der zweithöchsten Millionärsdichte
weltweit, Genf am Genfersee in der französischen Schweiz. Mit den
vier neuen Porträts umfasst die „WELTjournal“-Serie insgesamt 40
Stadtporträts.

WELTjournal: „Mein Beirut“ – mit ORF-Reporterin Sophie Roupetz

Die libanesische Hauptstadt Beirut galt einst als die schönste Stadt
im Nahen Osten, ebenso westlich wie orientalisch geprägt, berühmt für
die palmengesäumte Prachtpromenade Corniche an der Mittelmeerküste
und für ihre Nachtclubs. Durch die geopolitische Lage im Nahen Osten
ist Beirut Instabilität und Krisen gewohnt. Die „Beirutis“ werden
gerne als belastbar beschrieben, als Menschen, die der ungewissen
Zukunft feiernd trotzen. Doch ein Jahr nach der katastrophalen
Explosion im Beiruter Hafen steckt der Libanon in der schwersten
Polit- und Wirtschaftskrise seit dem Ende des Bürgerkriegs vor 30
Jahren: die libanesische Währung hat 90 Prozent ihres Wertes
verloren, Lebensmittel und Benzin sind knapp. Die „Thawra“, die
Revolution der Menschen auf den Straßen gegen das korrupte Regime,
wurde durch Corona erstickt.

ORF-Reporterin Sophie Roupetz hat für das „WELTjournal“ ein Porträt
der libanesischen Hauptstadt gestaltet, die sie als ihre zweite
Heimat betrachtet. Sie hat lange in Beirut gelebt, ihr Großvater
führte dort einen Friseur-Salon. Roupetz zeigt die schönen wie die
schwierigen Seiten der Stadt und geht der Frage nach, ob vom Glanz
der „goldenen Zeit Beiruts“ noch etwas übriggeblieben ist. Dabei
trifft sie Menschen, die sich der Stadt besonders verbunden fühlen:
darunter eine Künstlerin, die der Revolution ein ästhetisches Symbol
gegeben hat; die Witwe eines von der Hisbollah ermordeten Aktivisten
und Querdenkers; und den Besitzer des berühmten Saint-Georges-Hotels,
in dem ihr Großvater einst Spionen und Diven die Haare geschnitten
hat.

WELTjournal +: „Kochkunst in Nahost – gemeinsam essen, gemeinsam
leben“

„In der Küche ist kein Platz für Politik“, sagt Nof Atamna-Ismaeel.
Die ambitionierte Hobbyköchin gewann 2014 als erste Araberin Israels
beliebteste TV-Kochshow. Seither verfolgt sie ein Ziel: Menschen
durch gemeinsames Kochen und Essen einander näherbringen.
„WELTjournal +“ zeigt den beeindruckenden Film über das „A-Sham Food
Festival“ in Haifa, das Nof Atamna-Ismaeel nach ihrem Sieg in der
TV-Show ins Leben gerufen hat: arabische und jüdische Köche und
Köchinnen – zu Teams zusammengespannt – kochen gemeinsam
traditionelle Gerichte und gewähren einen Einblick in ihr Leben, das
geprägt ist von der konfliktreichen Geschichte ihrer Heimat. A-Sham,
das ist die arabische Bezeichnung für die Region der Levante. Die
kulinarische Reise führt neben Israel and Palästina auch durch den
Libanon, Syrien und Jordanien und spiegelt dabei die schwierige
politische Situation des Nahen Ostens wider. Aber es geht auch um
Hoffnung, Zuversicht und um die Gewissheit, dass gemeinsam Essen die
Menschen verbindet.

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