- 08.07.2021, 10:31:50
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GPA-Teiber: Anspruch auf 4-Tage-Woche in Kollektivverträgen sicherstellen
Für bessere Arbeitsbedingungen und Klimaschutz
„Der aktuelle 4-Tage-Woche-Versuch in Island ist ein großer Erfolg. Dieser sollte auch in Österreich Anlass geben, die Rahmenbedingungen bei der Arbeitszeit zu verbessern“, so die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, Barbara Teiber. ++++
„Im Handel ist durch eine kollektivvertragliche Regelung bereits ein Rechtsanspruch auf die 4-Tage-Woche gelungen. Wir werden als Gewerkschaft GPA das Thema Neuverteilung der Arbeitszeit und Verankerung der 4-Tage-Woche auf der Ebene der Kollektivverträge intensiv weiterverfolgen“, kündigt Teiber Forderungen der ArbeitnehmerInnen bei den Kollektivvertragsverhandlungen ab Herbst an. Sie fordert von den Arbeitgebern: „Die Wirtschaftskammer muss ihre starre Haltung in den Kollektivvertragsverhandlungen aufgeben und ideologische Scheuklappen ablegen. Die Zeichen der Zeit sind klar: Die Vier-Tage-Woche kommt den Wünschen vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entgegen und steigert die Produktivität – eine Win-Win-Situation.“
Teiber weist auch auf den Klimaschutzaspekt der Forderung hin: „Wenn die Arbeitszeit auf vier Tage statt auf fünf verteilt ist, dann fallen bei Auto-Pendlerinnen und -Pendlern 20 Prozent der klimaschädlichen Emissionen weg. Im Sinne des Umweltschutzes könnte hier eine Maßnahme gesetzt werden, die gleichzeitig sinnvoll ist und den Wünschen vieler Beschäftigter entspricht.“
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