• 30.06.2021, 11:06:42
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  • OTS0125

Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser drehen neuen ORF-„Tatort“ „Tor zur Hölle“ (AT)

Krassnitzer: „Wir tauchen ein in das okkulte Wien“

Utl.: Krassnitzer: „Wir tauchen ein in das okkulte Wien“ =

Wien (OTS) - Der Tod eines katholischen Priesters, der ein Amulett
mit Satanssymbol bei sich hatte, wird für Harald Krassnitzer und
Adele Neuhauser zur neuesten Bewährungsprobe. Das „Tatort“-Erfolgsduo
sucht diesmal aber nicht nur nach dem Mörder, sondern auch nach
Antworten auf die Fragen, was Besessenheit mit den Menschen macht und
ob es das legendenumwobene „Tor zur Hölle“ (AT) in Wien tatsächlich
gibt. Ins Visier der Ermittlungen des neuesten ORF-Krimis, der seit
Montag, dem 7. Juni 2021, gedreht wird, gerät diesmal niemand
Geringerer als Roland Düringer, der erstmals – in der Rolle eines
ehemaligen Zuhälters – für einen „Tatort“ vor der Kamera steht. In
weiteren Rollen spielen u. a. Hubert Kramar, Günter Franzmeier,
Sven-Eric Bechtolf, Angela Gregovic, Maresi Riegner, Markus
Schleinzer und Lukas Watzl. Für Regie und Drehbuch zeichnet erneut
Thomas Roth verantwortlich. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich
bis Anfang Juli und gehen in Wien und Umgebung über die Bühne. Zu
sehen sein soll „Tor zur Hölle“ (AT) 2022 in ORF 2. Ein weiterer
Austro-„Tatort“ steht außerdem noch für Herbst auf dem Drehplan.

Adele Neuhauser: „Man würde ja gar nicht glauben, dass sich das Tor
zur Hölle in Wien befindet. Ich will nicht zu viel verraten, aber wir
werden nahe herangeraten und wir haben mit Wahnsinn, Satanismus und
all diesen Dingen zu tun. Das Publikum kann sich auf einen ganz
besonderen ‚Tatort‘ freuen.“ Und über Regisseur Thomas Roth weiter:
„Das ist jetzt schon der dritte Fall, den wir gemeinsam lösen können
und Thomas ist ein sehr angenehmer Regisseur. Aufgrund der Tatsache,
dass er das Buch selbst geschrieben hat, weiß er ganz genau, worum es
geht, was er möchte und wie er die Figur führen will. Es ist ein sehr
harmonisches, sehr schnelles und sehr intensives Arbeiten.“

Harald Krassnitzer: „Wir tauchen ein in das okkulte Wien – sozusagen
ein vom Satanismus überfallenes Wien. Es wird der Eingang zur Hölle
verzweifelt gesucht – damit sind wir konfrontiert, das ist das
Biotop, in dem wir herumwühlen und dabei stoßen wir auf die
kuriosesten Dinge und geraten in die merkwürdigsten Situationen.
Thomas Roth bietet als Autor einen großen Raum an, regt zu viel
Fantasie an und hat auch als Regisseur viel Raum und viel Fantasie in
der Umsetzung. Das ist etwas, das wir gerade in dieser Geschichte
wieder sehr schätzen.“

Thomas Roth: „Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser sind Topprofis,
mit denen man sehr, sehr gut und präzise arbeiten kann. Sie sind
technisch offen für alles und können alles umsetzen, was man sich von
ihnen wünscht. Sie sind außerdem ein sehr gut eingespieltes Team und
haben eine sehr gute Ebene, wie sie miteinander kommunizieren können.
Das überträgt sich dann auch auf den gesamten Cast.“ Und weiter: „Wir
haben uns bemüht, das Geschehen in den ersten Bezirk von Wien zu
legen. Wir werden ein paar sehr spektakuläre Motive zu sehen
bekommen. Wir haben im Stephansdom gedreht und wir haben auch
versucht, den düsteren Charakter von Wien einzufangen.“

Roland Düringer: „Ich spiele einen Tatverdächtigen – mehr darf man ja
bei einem Krimi nicht verraten. Ich bin dabei ein sehr seltsamer
Kautz. Ich habe sowohl mit Adele als auch mit Harald schon gedreht
und kann bestätigen, dass wir immer sehr viel Spaß am Set haben.“

Mehr zum Inhalt:

Manfred Gabler wird am Fuß einer Treppe tot aufgefunden. Zahlreiche
Verletzungen deuten darauf hin, dass er keinesfalls einfach gestürzt
sein kann, sondern vor seinem Tod in einem aussichtslosen Kampf
schwer misshandelt worden ist. Unmittelbar verwertbare Spuren gibt es
für Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele
Neuhauser) rund um den Fundort der Leiche zunächst nur sehr wenige,
dennoch sind einige Besonderheiten von Beginn an auffällig: Manfred
Gabler war katholischer Priester, er hatte bemerkenswert wenig
soziale Kontakte – und seltsamerweise ein Amulett mit dem
Satanssymbol bei sich. Ein möglicher Grund dafür findet sich bald:
Prälat Gabler war in besonderer Mission tätig, er war einer der
wenigen Priester im sogenannten Befreiungsdienst, den es in vielen
Ländern und Diözesen nach wie vor gibt – Gabler war, was man
landläufig einen Exorzisten nennt. Kurz vor seinem Tod hatte er, das
finden Eisner und Fellner sehr bald heraus, einen Termin mit einer
unbekannten Person „N“ – möglicherweise ein wichtiger Zeuge. Doch
niemand kann den beiden sagen, wer diese Person ist, niemand kennt
einen Namen oder eine Adresse.

Moritz und Bibi nehmen das Umfeld des Toten näher unter die Lupe.
Gablers Amtsnachfolger war nicht immer einverstanden mit seinen
Methoden, eine etwas exzentrische Wissenschafterin interessiert sich
für Daten, die Gabler besessen haben soll, der Psychiater, der
Gablers Klientinnen und Klienten regelmäßig untersucht hat, gibt sich
betont wortkarg, und welche Rolle spielt ein ehemaliger Zuhälter
(Roland Düringer) in diesem Fall? Und vor allem: Wo ist das Motiv für
einen Mord?

„Tatort – Tor zur Hölle“ (AT) ist eine Produktion des ORF,
hergestellt von Film27.

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