- 24.06.2021, 10:42:35
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Schramböck: WIFO/IHS-Prognose bestätigt erneut Investitionsimpulse durch Investitionsprämie
Investitionsprämie entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg - Österreichische Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet
Utl.: Investitionsprämie entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg -
Österreichische Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet =
Wien (OTS/BMDW) - „Die Investitionsprämie war das richtige Instrument
zur richtigen Zeit. Einmal mehr wird uns von den
Wirtschaftsforschungsinstitutionen bestätigt, dass von der
Investitionsprämie erhebliche Investitionsanreize und -impulse
ausgehen und diese somit entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg für
eine digitalere und nachhaltigere österreichischen Wirtschaft
beiträgt“, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck anlässlich
der heute veröffentlichten Prognosen. Anträge konnten bis zum 28.
Februar 2021 eingereicht werden. Gefördert werden Investitionen
zwischen 5.000 und 50 Millionen Euro, wobei die Basisprämie sieben
Prozent betrug und für Projekte in den Bereichen Digitalisierung,
Nachhaltigkeit und Life Science 14 Prozent Zuschuss vom Bund
beantragt werden konnten. „Insgesamt wurden über 240.000 (240.803)
Anträge mit einem gesamten Investitionsvolumen von 78,3 Milliarden
Euro zugesagt. Rund die Hälfte aller Investitionen der Unternehmen
geht in digitale oder nachhaltige Projekte. Durch den finanziellen
Zuschuss des Bundes sichern und schaffen wir Arbeitsplätze in allen
Regionen Österreichs. Die Investitionsprämie ist damit nicht nur eine
konjunkturelle Unterstützung, sondern auch eine
arbeitsmarktpolitische Maßnahme, die Österreich zu neuem
wirtschaftlichen Erfolg verhelfen wird“, ergänzt Schramböck.
Ende der Probleme in Lieferketten zusätzlicher Boost für
Wirtschaft
Laut Prognose werde die österreichische Wirtschaft die
Covid-19-Pandemie deutlich schneller als bisher erwartet überwinden
und rasch in eine konjunkturelle Aufschwungphase übergehen. Neben
Investitionen am Standort sind eine starke Industrie sowie privater
Konsum und Warenexporte, die dieses Jahr um etwa acht bis neun
Prozent wachsen, als wesentliche Treiber für das wirtschaftliche
Wachstum genannt. „Impfortschritte, schrittweise Aufhebung der
Einschränkungen und eine weltweit anziehende wirtschaftliche
Aktivität machen es möglich, dass das Vorkrisenniveau voraussichtlich
schon im Laufe des Sommers erreicht wird“, sagt die
Wirtschaftsministerin, die zudem auf zusätzliche globale
Herausforderungen verweist: „Die Verlangsamung der maritimen
Lieferketten hemmt auch die heimische Wirtschaft. Denn gerade für
Österreich als kleines Binnen- und Transitland ist im Handel mit
weiter entfernten Ländern der Seeverkehr essenziell. Ich erwarte mir
durch ein Ende der Probleme in den Lieferketten einen zusätzlichen
Boost für die österreichische Wirtschaft.“
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