• 19.06.2021, 16:49:53
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  • OTS0041

Sozialrechtler Mazal neuer Präsident des Katholischen Laienrates

Vollversammlung des Laienrates tagte in Wien - Laienrat ist österreichweite Plattform für katholische Laienvereinigungen, -verbände und -bewegungen

Utl.: Vollversammlung des Laienrates tagte in Wien - Laienrat ist
österreichweite Plattform für katholische Laienvereinigungen,
-verbände und -bewegungen =

Wien (KAP) - Der Wiener Arbeits- und Sozialrechtler Prof. Wolfgang
Mazal ist neuer Präsident des Katholischen Laienrates Österreich
(KLRÖ). Die Delegierten wählten ihn bei der Vollversammlung am
Samstag in Wien zum Nachfolger von Wolfgang Rank, der dieses Amt seit
2017 (und zuvor auch schon von 2000 bis 2004 und 2008 bis 2012) inne
hatte.

Der KLRÖ ist eine Plattform für katholische Laienvereinigungen,
-verbände und -bewegungen und besteht aus fünf "Kurien", in denen
u.a. die Katholische Aktion mit ihren Untergliederungen, die
Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände, der Katholische
Familienverband sowie Gruppierungen in großer Bandbreite von der
Legio Mariae über Opus Dei bis zur Plattform "Wir sind Kirche"
vertreten sind. Im vergangenen Jahr hat der Laienrat sein
50-Jahr-Jubiläum gefeiert.

Wolfgang Mazal wurde 1959 in Wien geboren. Er studierte
Rechtswissenschaften an der Universität Wien und promovierte 1981. Es
folgten Assistenzstellen am Institut für Kirchenrecht und am Institut
für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien, an der
Wirtschaftsuniversität Wien und an der Technischen Universität Wien.
Zudem absolvierte Mazal eine theologische Ausbildung an den Wiener
Theologischen Kursen. 1992 erfolgten die Habilitation und die
Ernennung zum Universitätsprofessor für Arbeits- und Sozialrecht an
der Universität Wien. Mazal leitet zudem das Österreichische Institut
für Familienforschung (ÖIF) an der Universität Wien. Er vertritt auch
das Fach Medizinrecht an der Medizinischen Universität Wien sowie an
der Medizinischen Universität Graz.

Mazal wirkte und wirkt in vielfältigsten Bereichen als Berater von
Politik, Verwaltung, Kirche, Zivilgesellschaft und Unternehmen. Von
2011 bis 2013 war er Mitglied der Bioethikkommission beim
Bundeskanzleramt, von 2009 bis 2019 Vorsitzender des Universitätsrats
der Universität für Weiterbildung Krems ("Donau-Universität"). 2016
wurde er mit der Opilio Rossi-Medaille ausgezeichnet, die von der
Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände für "herausragende
Leistungen im Sinne des wohlverstandenen Laienapostolats" zur
"Gestaltung der Gesellschaft aus christlicher Verantwortung" vergeben
wird.

Religionsfreiheit auf Europaebene

Eröffnet wurde die KLRÖ-Vollversammlung im Wiener Don Bosco-Haus
Samstagvormittag mit einem Gottesdienst, dem die beiden Bischöfe
Werner Freistetter und Wilhelm Krautwaschl vorstanden. Beim
anschließenden inhaltlichen Teil der Tagung stand das Thema
Religionsfreiheit im Mittelpunkt. Die Wiener Rechtsphilosophin Prof.
Brigitte Schinkele referierte zum Thema "Religionsfreiheit - ihr
Wesen, ihr Schutz, ihre Grenzen im säkularen, liberalen Rechtsstaat".
Im Anschluss nahm die am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
tätige Richterin Katrin Weratschnig "Fragen und Auseinandersetzungen
zur Religionsfreiheit auf Europaebene" in den Blick

(Infos zum Katholischen Laienrat: www.laienrat.at)

((ende)) GPU
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