STADA Health Report 2021: Österreicher wollen mehr als jedes andere Land in Europa zum „Vor-Corona-Leben“ zurück!

Wien (OTS) -

  • Österreicher fühlen sich besonders von einer etwaigen COVID-19 Impfpflicht bevormundet, sind jedoch mehr als viele andere Europäer von der Wirksamkeit von Impfungen überzeugt
  • Österreicher wollen mehr als andere Europäer keine Masken mehr an öffentlichen Orten tragen
  • Dennoch sind neun von zehn Österreichern auch während der Corona-Pandemie mit dem heimischen Gesundheitssystem „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. Damit rangiert Österreich unter den 15 Ländern, die für den STADA Gesundheitsreport 2021 befragt wurden, gemeinsam mit Belgien wie auch im letzten Jahr unverändert an zweiter Stelle in Sachen „Zufriedenheit“, knapp hinter dem Vereinigten Königreich und der Schweiz (beide Länder ex aequo Nummer eins)

Neun von zehn Österreicherinnen und Österreichern (89%) sind entweder „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ mit dem heimischen Gesundheitssystem und teilen sich damit mit Belgien ex aequo den zweiten Platz. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Gesundheitssystem war damit nur in der benachbarten Schweiz und im Vereinigten Königreich etwas höher (beide Länder haben 91%). Die gute Gesamtplatzierung Österreichs blieb damit trotz Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr unverändert und nur 2% der Österreicher waren mit dem Gesundheitssystem „sehr unzufrieden“ (im Durchschnitt aller Länder: 5%).

Apotheker und Ärzte genießen als „Akteure in Gesundheitsfragen“ bei den Österreichern überdurchschnittlich hohes Vertrauen

Dass die Österreicher so zufrieden mit ihrem Gesundheitssystem sind, ist wohl ein Verdienst der heimischen Apotheker und Ärzte. Die Ergebnisse der Befragung zeigen klar, dass das Vertrauen in unser medizinisches Fachpersonal in Österreich höher als in vielen anderen europäischen Ländern ist: zwei Drittel der Österreicher (67%) vertrauen Apothekern in Gesundheitsfragen und gaben ihnen die Noten 1 oder 2 von 5 möglichen (5=schlechteste). Das ist einer der höchsten nationalen Anteile in der Befragung überhaupt (Durchschnitt: 60%) und ein Ergebnis, das sicherlich den großen persönlichen Einsatz und die durchgängige Verfügbarkeit der heimischen Apothekerschaft in allen Phasen der Corona-Pandemie wiederspiegelt.

Weiters gaben in Österreich 77% der Befragten den Ärzten die Noten 1 oder 2 für ihr Vertrauen als „Akteure in Gesundheitsfragen“: auch hier ist der nationale Wert höher als der europäische Durchschnitt (73% in allen befragten Ländern).

Wenig Vertrauen hingegen genossen Politiker: ihnen gaben in Übereinstimmung mit dem Durchschnitt aller befragten Länder nur 7% der Österreich die zwei besten Noten.

Überdurchschnittliches Lob für Ärzte und Apotheker bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie

Auf die Frage, wie stark bestimmte Gruppen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie beigetragen haben, war die Zustimmung zum Einsatz des Apothekenpersonals in Österreich mit 58% deutlich höher als im europäischen Schnitt (49%). Vier Fünftel der Menschen in Österreich (84%) lobten zudem Ärzte, Krankenpfleger und Krankenhauspersonal; auch hier deutlich über dem Durchschnitt (81%) der 15 befragten Länder.

Für die Österreicher ist persönliche Betreuung Trumpf

Im Umgang mit Ärzten und Apothekern schätzen die Österreicher die persönliche Begegnung: nur etwas mehr als die Hälfte der befragten Menschen in Österreich (53%) könnte sich vorstellen, sich sogar bei einer nur leichten Erkrankung per Webcam oder Internet vom Arzt behandeln zu lassen. Der europäische Durchschnitt liegt hier bei 57%. Mehr als ein Viertel (27%) der Österreicher würde eine Webcam-Sprechstunde sogar strikt ablehnen, weil ihnen der persönliche Kontakt zum Arzt sehr wichtig ist - deutlich mehr als der Umfragedurchschnitt von 24% und ein Anstieg um 13 Prozentpunkte von nur 14% in der Umfrage aus 2020. 64% der befragten Österreicher gaben an, in den letzten Monaten trotz Kontakteinschränkungen keine Arztvisiten verschoben zu haben (Durchschnitt. 58%). 16% verzichteten jedoch nach eigenen Angaben wegen der Pandemie auf Vorsorgeuntersuchungen und stellen somit eine mögliche Quelle für zukünftige spätere Corona bedingte gesundheitliche Kollateralschäden dar.

Online und „Made in Europe“ sind in Österreich Top

Als echte Europäer erweisen sich die Österreicher, wenn es um die Frage geht, was für sie besonders wichtig beim Kauf von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungen ist: 35% legen auf Produktion in Europa Wert, deutlich mehr als der Durchschnitt von nur 20% in allen 15 befragten Ländern. 19% der Österreicher kaufen nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel am liebsten in einer Online-Apotheke, immerhin der dritthöchste Wert nach Tschechien (22%) und Russland (25%). Trotz Corona Pandemie gaben aber nur 16% der befragten Österreicher an, dass sie mehr Arzneimittel über eine Online-Apotheke bestellt hätten; immerhin 39% der Befragten verneinten diese Aussage hingegen.

Skepsis gegenüber allgemeiner Impfpflicht und Corona Müdigkeit sind bei den Österreichern am größten!

Mehr als jeder fünfte Österreicher (22%) gibt an, dass er sich durch eine Impfpflicht bevormundet fühlen würde. Dies ist der mit Abstand höchste gemessene nationale Wert; im Vergleich dazu ist der Umfragedurchschnitt nur 9%. Der Anteil der Befragten, die sich bevormundet fühlen, hat sich damit im Vergleich zum Jahr 2020 in Österreich verdoppelt. Eine grundsätzlich positive Einstellung zur allgemeinen Impfpflicht äußert nur die Hälfte (50%) der Österreicher; das ist der drittniedrigste Wert unter den befragten Ländern und signifikant unter der hohen Zustimmungsrate von durchschnittlich 61% in allen 15 Ländern. Von der grundsätzlichen Wirksamkeit von Impfungen sind hingegen nahezu alle Österreicher überzeugt: nur 4 % der Befragten bezweifeln die Wirksamkeit von Impfungen an sich, weit weniger als der Umfragedurchschnitt von 8 %. Kurz zusammengefasst sieht es also so aus als wollen die Österreicher selbst über ihre Impfungen entscheiden, wobei sie deren grundsätzliche Wirksamkeit jedoch nicht anzweifeln.

Masken „nerven“ die Österreicher überdurchschnittlich stark im Vergleich zu anderen Ländern: 25% der befragten Österreicher geben an, dass sie unter Hautunreinheiten durch das Tragen der Masken leiden, der zweithöchste Wert nach Tschechien (29%) unter allen befragten Ländern (Durchschnitt 18%).

Bei immerhin 45% der befragten Österreicher erzeugte die Corona Pandemie mehr Angst als sie zuvor schon hatten oder führte der Lockdown zu einer stressbedingten inneren Unruhe. Immerhin 36% der Österreicher blieben jedoch gelassen und gaben an, dass die Corona Einschränkungen zu keinerlei Auswirkungen bei ihnen führten (Durchschnitt: 32% in allen 15 Ländern).

Rückkehr zum „alten Normal“ und keine Angst vor Corona

Die Österreicher wünschen sich zum alten „vor Corona“ Leben zurückzukehren: nur 16% gaben an, nach dem Ende der Corona-Pandemie an belebten Orten, wie z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin freiwillig Masken zu tragen. Damit gehören die Österreicher zu den am wenigsten bereitwilligen aller 15 teilnehmenden Länder (Umfragedurchschnitt: 22%).

Absolute Spitzenwerte erzielt Österreich zudem bei Ärger über Corona bedingt versäumten Urlaub: 41% der Befragten gaben an sich sehr darüber zu ärgern (Durchschnitt: 24%). Fast zwei Drittel der Österreicher (63%) bedauerten fehlende Treffen mit Familie und Freunden. Gemeinsam mit Frankreich ist dies der höchste gemessene nationale Anteil (Durchschnitt: 52%).

Dementsprechend hat auch nur ein Viertel (28%) der befragten Österreicher Angst vor einer COVID-19-Erkrankung, weit weniger als der Umfragedurchschnitt von 42% (nur die Schweizer hatten noch weniger Angst vor einer Ansteckung (27%)).

Über die STADA Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG hat ihren Sitz im hessischen Bad Vilbel. Das Unternehmen setzt auf eine Drei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, Spezialpharmazeutika und verschreibungsfreie Consumer Healthcare Produkte. Weltweit vertreibt die STADA Arzneimittel AG ihre Produkte in rund 120 Ländern. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte STADA einen Konzernumsatz von 3.010,3 Millionen Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 713,3 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2020 beschäftigte STADA weltweit 12.301 Mitarbeiter. In Österreich arbeiteten im Jahr 2020 rund 65 Mitarbeiter an den beiden Standorten Wien (STADA Arzneimittel GmbH) und Tulln (SCIOTEC Diagnostic Technologies GmbH).

An einer vom renommierten Marktforschungsinstitut Kantar exklusiv für STADA von März bis April 2021durchgeführten Online Befragung nahmen jeweils rund 2.000 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Russland, Schweiz, Serbien, Spanien, Tschechien, der Ukraine, dem Vereinigten Königreich und Österreich teil

STADA Heath Report

Donnerstag 17. Juni Digitale Pressekonferenz

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Datum: 17.06.2021, 09:30 - 10:30 Uhr

Ort: Wien, Österreich

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