AG, GRAS und JUNOS bilden erneut Vorsitz der ÖH Uni Graz

Erfolgsprojekt “Grapefruit-Koalition” wird zwei weitere Jahre fortgeführt

Graz (OTS) - In der heutigen konstituierenden Sitzung der ÖH Uni Graz wurde Kilian Posch (AG) zum Vorsitzenden, Karoline Gürtl (GRAS) zur ersten Stellvertreterin und Michael Pucher (JUNOS) zum zweiten Stellvertreter gewählt.

Seit zwei Jahren arbeitet in der ÖH Uni Graz eine österreichweit einzigartige Koalition für die Studierenden der Karl-Franzens-Universität, bestehend aus AktionsGemeinschaft (AG), Grüne und Alternative Student_innen (GRAS) und Junos Studierende (JUNOS). Trotz der schweren Corona-Zeit ist der Exekutive viel gelungen. Neben der Einrichtung neuer finanzieller Unterstützungsleistungen, wie dem Mental-Health-Fördertopf, dem Bücherzuschuss und dem Zuschuss zum Studienbeitrag, wurden den Studierenden kostenlose Monatshygieneartikel und ein 24/7 Lernraum zur Verfügung gestellt. Auch in Punkto Digitalisierung ging viel weiter. So wurde allen Studierenden an der Uni Graz ein kostenloser Zugang zu Studo PRO ermöglicht, ein Notebook-Verleih eingerichtet und die Uni dazu bewegt, eine wesentliche Anzahl von Hörsälen mit Streaming-Equipment auszustatten.

Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Als eines der großen Projekte sieht die neue Exekutive die Förderung der grünen Mobilität. “Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Arbeit in der ÖH Uni Graz. Deswegen freut es mich, dass wir nun die verkehrsberuhigte Zinzendorfgasse wirklich in Angriff nehmen und so für die Studierenden eine Begegnungszone schaffen wollen”, so Karoline Gürtl. Genauso möchte sich die neue Exekutive für ein leistbares Öffi-Ticket und den Ausbau der Fahrradwege einsetzen und einen monatlichen Fahrradservice am Campus anbieten.

Schwerpunkt Soziales

Ein weiteres großes Anliegen ist der Koalition das Thema Soziales. Als frisch gewählter Vorsitzender und noch amtierender Sozialreferent bringt Kilian Posch hier viel Tatendrang mit: “Bestehende finanzielle Unterstützungsleistungen müssen ausgebaut und barrierefreier zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus werden wir die Aufstockung des Bücherzuschusses sowie des Mental-Health-Fördertopfes umsetzen und zusätzlich gratis Sprachkurse ermöglichen.” Die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern ist seit Beginn der Pandemie ein Schwerpunkt der Vertretungsarbeit der ÖH Uni Graz.

Schwerpunkte Digitalisierung und Transparenz

Dass mit Corona das Thema Digitalisierung nicht von der Agenda der Hochschule verschwinden darf, ist der neuen Exekutive klar. “Wir freuen uns, wieder zurück an die Uni zu können. Trotzdem fordern wir, dass die digitale Lehre insbesondere als Zusatzangebot erhalten bleibt. Das kommt gerade Studis mit Berufs- und Betreuungspflichten immens zugute”, so Michael Pucher. Auch was Transparenz anlangt, hat das neue Vorsitzteam viel vor. In Zukunft wird es eine Transparenzdatenbank auf der Webseite geben, damit alle Studierenden sehen, was mit ihren ÖH-Beiträgen passiert.

Gutes Arbeitsklima als Erfolgsrezept

Das neue Vorsitzteam freut sich schon auf zwei weitere Jahre, in denen inhaltliche Arbeit vor ideologische Differenzen gestellt wird und ein gutes zwischenmenschliches Verhältnis auf Vertrauensbasis herrscht. Oberste Devise der Exekutive ist es, den Alltag aller Studierenden mit fortschrittlichen Projekten zu verbessern und sich dafür einzusetzen, dass das Studierendenleben nach der Pandemie endlich wieder aufblühen kann.

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Ralf Gaggl
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
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