Leichtfried zu Kurz: Reiche und Krisen-Gewinnler werden geschont – Corona-Held*innen gehen leer aus

Wien (OTS/SK) - „Sehr entlarvend“ findet Jörg Leichtfried die gestrigen Aussagen von Kanzler Kurz im „Krone“-Talk: Wenn Kurz Millionärsabgaben zur Finanzierung der Milliarden-Kosten der Krise ablehnt, dann heißt das in der Konsequenz, dass die Bevölkerung für die Krise zahlen soll – „also der ‚Pöbel‘, wie man in türkisen Kreisen sagt“, so der Vizeklubchef der SPÖ. „Viele Unternehmer und internationale Konzernbesitzer haben ihre Gewinne in der Krise ordentlich gesteigert, manche davon auch noch staatliche Unterstützung aus Steuergeld bezogen. Es ist nur recht und billig, wenn die Vermögenden auch etwas zur Krisenfinanzierung beitragen“, so Leichtfried. ****

„Kurz ist der Beschützer seiner reichen Großspender; jene Menschen, die seit Monaten nur mit dem Arbeitslosengeld auskommen müssen, und viele Held*innen der Corona-Krise werden links liegen gelassen oder allenfalls symbolisch beklatscht. Dass etwa beispielsweise den Rettungssanitäter*innen oder dem Reinigungspersonal in Krankenhäusern der 500-Euro-Corona-Bonus von Kurz und Kogler verweigert wird, ist wahrlich schäbig“, so Leichtfried. „Während Kurz also Menschen mit kleinem Einkommen nicht einmal dieses finanzielle Dankeschön gönnt, lässt die Regierung es zu, dass Online-Multis weiter Milliardengewinne machen und in Österreich kaum Steuern zahlen. Neben gerechten Vermögensabgaben braucht es deshalb auch eine Solidarabgabe von 10 Prozent auf alle Onlineumsätze von großen Onlinemultis.“ (Schluss) ah/bj

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