- 10.06.2021, 09:15:39
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FP-Schuster: „Gendern“ raus aus dem Schulunterricht – Verschandelung der Sprache bringt niemandem etwas!
FPÖ NÖ fordert Verbot von gendergerechter Sprache an Schulen
Utl.: FPÖ NÖ fordert Verbot von gendergerechter Sprache an Schulen =
St. Pölten (OTS) - „Die geschlechtergerechte Sprache ist ein
Hirngespinst verquerer Emanzen und hat nichts mit dem Bildungsauftrag
in Schulen zu tun! Damit ist niemandem geholfen, keiner Frau und
keinem Schüler, ganz im Gegenteil: Dieser Unsinn verschandelt und
verkompliziert die deutsche Sprache“, sagt FPÖ-Bildungssprecherin
LAbg. Vesna Schuster. Die Strategie, mit Gender Mainstreaming für
mehr Geschlechterdemokratie und mehr Geschlechtergerechtigkeit zu
sorgen, hält Schuster für „gescheitert“. Die FPÖ NÖ fordert das
sofortige Aus für gendergerechte Sprache an Schulen. „Dieser
Schwachsinn hat im Unterricht nichts verloren. Viel wichtiger ist der
Fokus auf ordentliche Grundkenntnisse in den Bereichen Lesen,
Schreiben und Rechnen. Dabei müssen Stärken gefördert und Schwächen
ausgemerzt werden“, so Schuster.
„Durch blinde Gleichmacherei wird mit Sicherheit keine
Chancengleichheit in der Bildung erreicht, im Gegenteil, den Kindern
werden Chancen genommen, man kann sogar sagen, es wird ihnen förmlich
in die Bildung gepfuscht“, betont die freiheitliche
Bildungssprecherin. Was „Gendern“ aus der Sprache macht,
veranschaulicht folgendes Beispiel aus einem Deutschbuch: „Eine/r ist
Zuhörer/in, der/die andere ist Vorleser/in. Eine/r liest den
Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen“. Kein
Wunder also, dass nach einer jüngsten repräsentativen Umfrage zwei
Drittel (66 %) der Österreicher gendergerechte Sprache ablehnen.
Während in Österreich weiter diskutiert wird, ist man in Frankreich
schon einen Schritt weiter. „Die französische Regierung hat erst
jüngst die Verwendung gendergerechter Sprache an Schulen verboten“,
argumentiert Schuster.
Die FPÖ NÖ fordert nun einen Schulterschluss im NÖ Landtag. Der
freiheitliche Antrag mit dem Titel „Keine gender-sensible Sprache im
Schulunterricht“ ist bereits eingebracht worden. „In Anbetracht der
mehrheitlichen Meinung unserer Landsleute erwarte ich von allen
anderen Parteien eine klare Zustimmung, damit dieser Spuk ein Ende
hat“, sagt Schuster.
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