• 09.06.2021, 12:48:25
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  • OTS0162

Forschungsministerium gewinnt Verwaltungspreis

Erster Platz für die Datenbank zur öffentlichen Forschungsinfrastruktur

Utl.: Erster Platz für die Datenbank zur öffentlichen
Forschungsinfrastruktur =

Wien (OTS) - 167 Projekte in sieben Kategorien wurden für den
„Verwaltungspreis 2021“ eingereicht. Das Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Forschung konnte den ersten Platz in der
Kategorie „Führung und Steuerung“ erlangen. Siegreich war das Projekt
„Aufbau einer öffentlichen Forschungsinfrastruktur-Datenbank für
Österreich“. Die Datenbank als Informationsplattform ermöglicht den
Zugang zu und die Nutzung von Infrastrukturkapazitäten in Österreich.
Durch die Datenbank lassen sich Infrastrukturen für neue
Kooperationsprojekte finden oder auch anbieten. Die Zielgruppen sind
Forschende sowie das Management von Forschungsinfrastruktur,
Fördereinrichtungen, Politik und Verwaltung.

Forschungsminister Heinz Faßmann sagt: „Wir freuen uns sehr über
diesen Preis. Die Datenbank schafft Transparenz. Sie macht
Forschungsinfrastruktur sichtbar und ermöglicht so die
Zusammenarbeit. Ich gratuliere Sektionschefin Barbara Weitgruber und
dem Projektverantwortlichen Thorsten Barth sehr herzlich.“

Österreich verfügt als eines von nur ganz wenigen Länder der Welt
über eine öffentliche Forschungsinfrastruktur-Datenbank, die die
Vielfalt an Forschungsinfrastrukturen und deren Kooperations- und
Nutzungsmöglichkeiten in Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und
Industrie transparent und öffentlich sichtbar macht.

Die öffentliche Datenbank verfolgt vier Teilziele in folgenden
Bereichen:

1 Bereich Zugang und Nutzung: Schaffung des Zugangs zu und der
Nutzung von Forschungsinfrastruktur-Kapazitäten

2 Bereich Strategie: Unterstützung strategischer
Entscheidungsprozesse zur Forschungsinfrastrukturentwicklung
Österreichs

3 Bereich Monitoring: Unterstützung von Ausschreibungen durch
Monitoring der Infrastrukturentwicklung in Österreich

4 Bereich Mapping: Schaffung eines transparenten und sichtbaren
Infrastruktur-Portfolios des österreichischen Forschungsraumes.

Die öffentliche Datenbank verzeichnet über 157.000 Besuche von
Anwenderinnen und Anwendern aus 158 Ländern weltweit. Bereits über
120 Forschungseinrichtungen nehmen mit über 1.900 kooperationsfähigen
Infrastrukturen freiwillig teil. Die Datenbank ist „Open for
Collaboration“ und für alle Bundesministerien frei nutzbar.
Bundesländer und Gemeinden können die Datenbank ebenfalls frei
nutzen. Kooperationen finden auf Bundes- und Landes-Ebene laufend
statt.

Der Österreichische Verwaltungspreis 2021 wird vom Bundesministerium
für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport vergeben.
Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen, innovative
Entwicklungen und erfolgreiche Modernisierungsprozesse öffentlicher
Organisationen.

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