Parlament hat Studien zu Blackout-Vorsorge und Cybersecurity beauftragt

Studien zu Foresight und Technikfolgenabschätzung sollen bis Mitte Dezember 2021 vorliegen

Wien (PK) - Der Beirat für Foresight und Technikfolgenabschätzung des österreichischen Parlaments nützt seit mehreren Jahren die Möglichkeit, Expertisen im Bereich Foresight und Technikfolgenabschätzung einzuholen. Aktuell wurden zwei Studien in Auftrag gegeben, nämlich zum Thema Blackout sowie zu Fragen der Cybersecurity, die bis Mitte Dezember des heurigen Jahres vorliegen sollen. Die Studien sollen auf der Website des Parlaments veröffentlicht werden.

Das Risiko eines Blackouts, also eines großflächigen Ausfalls des Stromversorgungsnetzes über einen längeren Zeitraum, gewinnt seit einigen Jahren an Bedeutung. Ziel der Studie ist es, thematische Grundlagen und Überblick zum Risiko Blackout zu erarbeiten, den Status quo und die Entwicklung der Stromversorgung in Österreich darzustellen. Weitere Ziele sind die Benennung zentraler AkteurInnen und von Handlungsabläufen im Ernstfall und die Blackout-Vorsorge und Schutzmaßnahmen.

Cybersicherheit bedeutet die Gewährleistung der Funktionen von digitaler Infrastruktur, die von zentraler Bedeutung für das gesamte wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben geworden sind. Mit der fortschreitenden Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung vieler gesellschaftlicher Bereiche steigt das Risiko von Cybergefahren. Mit einer Studie zum Thema "Cybersecurity" soll eine Begriffsabgrenzung vorgenommen und ein Überblick über den internationalen Stand der Forschung und Innovation gegeben werden. Ein Fokus der Studie wird die Positionierung österreichischer AkteurInnen in europäischen FTI-Aktivitäten sein. Von besonderem Interesse sind auch die Feststellung von Innovationspotenzialen für Wirtschaft und Gesellschaft und von möglichen Handlungsfeldern im Kontext der Cybersecurity.

Eine Arbeitsgemeinschaft des Instituts für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ITA) und des Austrian Institute of Technology (AIT) bietet dem österreichischen Parlament seit einigen Jahren wissenschaftsbasierte Unterstützung bei der Behandlung von wichtigen Zukunftsthemen an. Das Parlament erhält regelmäßige Monitoring-Berichte und nützt die Möglichkeit, Einzelstudien zu besonders relevanten Fragen in Auftrag zu geben. (Schluss) sox


Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der Parlamentsdirektion
Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272
pressedienst@parlament.gv.at
http://www.parlament.gv.at
www.facebook.com/OeParl
www.twitter.com/oeparl

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0001