Stellungnahme der Dokumentationsstelle Politischer Islam zum Versuch der rechtsradikalen Vereinnahmung der Islam-Landkarte

Die Dokumentationsstelle Politischer Islam distanziert sich dezidiert von der Vereinnahmung durch rechtsextreme Aktivisten und Akteure.

Die Dokumentationsstelle Politischer Islam distanziert sich dezidiert von der Vereinnahmung der Inhalte der Islam-Landkarte der Universität Wien bzw. ihrer eigenen Publikationen durch rechtsextreme Aktivisten und Akteure.

Das Anbringen von feindseligen Schildern und Botschaften vor Glaubenseinrichtungen ist aus Sicht der Dokumentationsstelle Politischer Islam nicht tragbar und steht in direktem Widerspruch zu Pluralität, Religionsfreiheit und Demokratiebewusstsein, derer sich die Stelle verschrieben hat.

Die dringend notwendige Publikation von Forschungsergebnissen zu religiös motiviertem Extremismus darf nicht von verantwortungslosen und in ihrem Eigeninteresse handelnden Akteuren, deren Narrative jedweder Sachlichkeit entbehren, zum Nachteil der gesamten österreichischen Gesellschaft untergraben werden. Der Diskurs muss sachlich bleiben.

Die Dokumentationsstelle Politischer Islam fordert daher die umgehende Entfernung dieser Schilder und Botschaften und verbittet sich jetzt und in Zukunft mit rechtsradikalem und extremistischen Aktivismus in irgendeine Verbindung gebracht zu werden.

Der Sachverhalt wurde den Sicherheitsbehörden bereits zur Kenntnis gebracht.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Fonds zur Dokumentation von religiös motiviertem politischen Extremismus (Dokumentationsstelle Politischer Islam)

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