- 28.05.2021, 23:04:23
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"Lange Nacht": Kräftiges Lebenszeichen der Kirchen im Land
400 Kirchen in fast ganz Österreich beteiligten sich an ökumenischer Großveranstaltung - Verantwortliche ziehen durchwegs positive Bilanz
Utl.: 400 Kirchen in fast ganz Österreich beteiligten sich an
ökumenischer Großveranstaltung - Verantwortliche ziehen
durchwegs positive Bilanz =
Wien (KAP) - 400 Kirchen in fast ganz Österreich beteiligten sich am
Freitag an der bereits 16. "Langen Nacht der Kirchen". Die
Verantwortlichen aus den einzelnen Diözesen zogen dabei durchwegs ein
positives Resümee. Teilweise waren die Veranstaltung vor Ort
zugänglich, teilweise nur online verfolgbar. Tausend
Vor-Ort-Veranstaltungen und insgesamt fast 150 Streamings und Videos
erwarteten die Besucher. Ein Schwerpunkt der Veranstaltungen war das
Thema Schöpfungsverantwortung. Besucherzahlen wurden keine genannt,
die Kirchenvertreterinnen und -vertreter zeigten sich aber jedenfalls
mit dem Verlauf der ökumenischen Großveranstaltung sehr zufrieden.
Von einer "Langen Nacht der Lebensfreude und Begegnung" war etwa in
einer Aussendung der Diözese Linz zu lesen. An knapp 60 Orten in ganz
Oberösterreich erwarteten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher
bei knapp 130 Veranstaltungen vielfältige Stunden der Inspiration,
Begegnung und Muße.
Ein zufriedenes Resümee zog man auch in der Steiermark. Gertraud
Schaller-Pressler, Leiterin der "Langen Nacht" in der Diözese
Graz-Seckau, sprach in einer Aussendung von einem "herzlichen
Lebenszeichen der christlichen Kirchen".
In der Erzdiözese Wien beteiligten sich 137 Kirchen an der "Langen
Nacht". Neben den geöffneten Kirchen sah das Programm auch mehrere
Live-Streams vor. U.a. gab es Gespräche mit Kardinal Christoph
Schönborn und P. Anselm Grün.
In der Erzdiözese Salzburg präsentiert sich die "Lange Nacht" als
digitale Veranstaltung - mit analogen "Lichtblicken", die Kirchtürme
der Innenstadt wurden während des Abends beleuchtet. Interessierte
erwartete ein hochkarätiges Programm unter dem Motto "Achtung Welt"
mit kulturellen Highlights und gesellschaftspolitisch brisanten
Diskussionen.
Die Römisch-katholische, Evangelische, Serbisch-orthodoxe und heuer
erstmals die Neuapostolische Kirche öffneten in Tirol die
Kirchentüren um boten zahlreichen Besuchern ein buntes Programm.
Angesichts der Corona-Pandemie sei die Öffnung ein "hoffnungsvolles
Zeichen", so Bischof Hermann Glettler. Man solle merken: "Kirche lebt
ihre Gastfreundschaft!"
In Kärnten fand die "Lange Nacht" an 60 Orten mit insgesamt 160
Programmpunkten statt. "Nach der langen Zeit der
Kontakteinschränkungen war es heuer besonders berührend, mit welcher
Freude die BesucherInnen zu den Veranstaltungen gekommen sind", so
Iris Binder, Projektreferentin der "Langen Nacht" in Kärnten in einer
Aussendung.
In der Diözese St. Pölten waren 45 Kirchen an der "Langen Nacht"
beteiligt. "In einem kleineren Rahmen war trotzdem ein vielfältiges
Programm möglich", bilanzierte Michael Scholz, Projektleiter der
"Langen Nacht" in der Diözese St. Pölten.
Auch in Vorarlberg war die "Lange Nacht" nicht zu überhören. In
Bludenz erwartete die Besucher beispielsweise der Klanghimmel, 18
Glocken von acht Türmen, teils über 500 Jahre alt ertönten zu einem
Glockenkonzert, einem einzigartigen Klangmeer. 46 Kirchen boten
landesweit 184 Veranstaltungen.
Viele der Videos der "Langen Nacht", die auf dem Portal
"video.langenachtderkirchen.at" abrufbar sind, bleiben auch noch
länger online. (Alle Infos: www.langenachtderkirchen.at)
((ende)) GPU
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