• 27.05.2021, 14:47:29
  • /
  • OTS0191

Grüne OÖ: Hirz: Landtag: Der Wolf wird bleiben: Erfolgreiche Grüne Initiative zur Stärkung des Herdenschutzes

Einsatz von Herdenschutzhunden auf solide tierschutzrechtliche Beine stellen – von den Grünen initiierter und gemeinsam eingebrachter Antrag beschlossen

Utl.: Einsatz von Herdenschutzhunden auf solide tierschutzrechtliche
Beine stellen – von den Grünen initiierter und gemeinsam
eingebrachter Antrag beschlossen =

Linz (OTS) - „Der Wolf ist zurück. Das ist gut für den Artenschutz
und ein Faktum, mit dem wir umgehen müssen. Dies bedeutet neben
Information und Aufklärung vor allem auch den Schutz der Nutztiere zu
gewährleisten. Herdenschutzhunde spielen hier eine ganz zentrale
Rolle. Dass nun auf Initiative der Grünen alle Fraktionen an einem
Strang ziehen, den Einsatz von Herdenschutzhunden auf solide
tierschutzrechtliche Beine zu stellen, ist äußert erfreulich. Nun
liegt es am Bund, die nötigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen“,
zeigt sich der Grüne LAbg. Gottfried Hirz zufrieden mit der
Zustimmung der anderen Fraktionen in der heutigen Landtagssitzung.
Konkret fordert dieser gemeinsame Antrag aller Fraktionen, die
tierschutzrechtlichen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass der
Einsatz und die Haltung von Herdenschutzhunden und Hütehunden
gesetzeskonform ermöglicht werden.
Denn derzeit tun sich große tierschutzrechtliche Hürden auf. So
dürften Hunde beispielsweise nicht hinter elektrischen Weidezäunen
gehalten werden, bräuchten im Freien eine isolierte Schutzhütte und
mindestens zweimal täglich Sozialkontakt zu Menschen.
„Dies sind aber vor allem Zwingerbestimmungen, die im Fall von
Herdenschutzhunden nicht praxistauglich sind. Wir brauchen hier eine
Ausnahme, die aber natürlich sensibel, sorgsam und unter Einbeziehung
von ExpertInnen erfolgen muss“, betont Hirz, für den der Einsatz von
Herdenschutzhunden einer der wirksamsten und auch in der
Vergangenheit bewährten Präventionsmaßnahmen gegen Wolfsattacken
sind.

Herdenschutzhunde werden seit Jahrtausenden eingesetzt, um Nutztiere
vor Angreifern wie Wolf, Luchs oder Bär zu schützen.
Herdenschutzmaßnahmen mit Zäunungen und Hunden zum Schutz ihrer Tiere
werden nach wie vor seit Jahren in Ländern Europas praktiziert. „Auch
wenn sich der Wolf nur zu einem sehr kleinen Prozentsatz von
Nutztieren ernährt, so gilt es doch Übergriffen auf Nutztiere
bestmöglich vorzubeugen. Herdenschutzmaßnahmen und damit auch
Herdenschutzhunde bieten zwar keinen vollkommenen Schutz, verringern
aber Schäden deutlich. Der Wolf wird in unseren Breiten bleiben. Wir
müssen den Herdenschutz verstärkt nutzen, um eine möglichst
friedvolle und friktionsfreie Koexistenz zu ermöglichen“, betont
Hirz.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel