SPÖ-Bundesbildungskonferenz – Gerhard Schmid mit 97,8 Prozent als Bundesbildungsvorsitzender wiedergewählt

Online-Konferenz unter dem Motto „Das EUROPA von MORGEN“

Wien (OTS/SK) - „Das EUROPA von MORGEN“ – so lautete das Motto der Bundesbildungskonferenz der SPÖ, die heute, Samstag, als Online-Konferenz stattgefunden hat. Nach Grußworten von SPÖ-Bundesparteivorsitzender Pamela Rendi-Wagner, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch stand neben Berichten von SPÖ-Bundesbildungsvorsitzendem Gerhard Schmid und SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfang Markytan die Neuwahl des SPÖ-Bundesbildungspräsidiums auf der Tagesordnung. Gerhard Schmid wurde mit eindrucksvollen 97,8 Prozent der Stimmen als SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender wiedergewählt. Schmid bedankte sich für das Vertrauen und betonte, dass „die Bildungsarbeit die Grundlage für eine kraftvolle und erfolgreiche Sozialdemokratie ist, die es versteht, gegen Armut, gegen Ungerechtigkeiten und für Arbeit zu kämpfen.“ SPÖ-Bundesparteivorsitzende Rendi-Wagner unterstrich in ihren Grußworten die Bedeutung der SPÖ-Bundesbildungsorganisation, die „für eine lebendige und progressive Zukunftsarbeit“ stehe. ****

Rendi-Wagner betonte weiters, „dass Gerechtigkeit bei der Bildung anfängt“. Denn Bildung sei der große Schlüssel zu Freiheit, zu Chancen und Teilhabe. Das bilde auch die Grundlage für eine starke Demokratie, für Beschäftigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben eine sehr genaue Vorstellung darüber, wie unser Land nach Corona ausschauen soll“, betonte Rendi-Wagner mit Blick auf einen starken Sozialstaat, eine starke Wirtschaft und „Chancengerechtigkeit als Herzstück unserer Politik“. Und auch beim Thema „Europa von morgen“ komme es auf den Einsatz der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an. „Ich bin überzeugt: Ein starkes Europa von morgen muss ein Europa der Chancen und der sozialen Gerechtigkeit sein“, so Rendi-Wagner, die unterstrich, dass „die SPÖ-Bildungsorganisation wichtige und wertvolle Arbeit für unsere Bewegung leistet“.

Der Wiener Bürgermeister und Landesparteivorsitzende der SPÖ Wien Michael Ludwig unterstrich in seinen Grußworten, dass „die Bundesbildungskonferenz einer der Höhepunkte im sozialdemokratischen Jahr ist“ und dass „die Bildungsorganisation Herausragendes leistet“. Wien habe mit dem kostenfreien Kindergarten und der kostenfreien Ganztagsschule wichtige sozialdemokratische Ziele in der Bildung umgesetzt. Hier gehe es auch darum, Bildungschancen als Lebenschancen zu erkennen, „als Chancen, in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, aber auch die Möglichkeit zu haben, in der Demokratie mitzuentscheiden“, sagte Ludwig.

Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Deutsch betonte in seinen Grußworten den Stellenwert sozialdemokratischer Bildungspolitik. „Die Corona-Pandemie hat schonungslos die Schwächen im Bildungssystem gezeigt und dass der Zugang für alle zu Bildung nicht gesichert ist – rund 20 Prozent der SchülerInnen konnten im Home Schooling nicht erreicht werden, weil es an technischer Ausstattung fehlt. All das macht klar: Es braucht sozialdemokratische Politik mehr denn je!“, so Deutsch.

SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Schmid betonte in seinem Bericht, dass die Sozialdemokratie immer vom Bekenntnis der europäischen Idee getragen war: „Bildungsarbeit muss auch eine starke internationale Orientierung haben. Es ist das Kernstück der Sozialdemokratie, dass wir Gedanken immer international, mit großem Schwerpunkt auf Europa, gedacht haben“, so Schmid. Er bedankte sich bei zahlreichen Bündnispartnern – etwa den Landesorganisationen, der Gewerkschaft, der Arbeiterkammer, den Freiheitskämpfern, den Jugendorganisationen – für die gute Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem Renner-Institut hat sich die Bundesbildungsorganisation etwa um die Teilnahme in der Jury des Bruno-Kreisky-Buchpreises engagiert und sich als fixer Partner etabliert.

Der Wahlvorschlag für das Bundesbildungspräsidium der SPÖ wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen. Gerhard Schmid wurde mit 97,8 Prozent der Stimmen als Bundesbildungsvorsitzender wiedergewählt. Seine StellvertreterInnen sind Bernd Dobesberger, Andrea Kuntzl, Sabine Letz, Wolfgang Moitzi, Beate Raabe-Schasching und Ernst Woller. Mit Bezug auf das Motto der SPÖ-Bundesbildungskonferenz „Das EUROPA von MORGEN“ forderte Schmid die türkis-grüne Regierung auf, mehr in die „Europäische Bildung“ zu investieren. „Es passiert viel zu wenig, um die europäischen Zusammenhänge zu erklären, ein paar Herzeigeprojekte sind zu wenig. Der Ressourceneinsatz ist hier zu vervielfachen. Es ist unverzichtbar, junge Menschen für die europäische Idee zu gewinnen, vor allem im berufsbildenden Bereich und bei Lehrlingen sind massive Vermittlungsanstrengungen erforderlich, so Schmid, der abschließend betonte: „Nur eine starke Sozialdemokratie in Österreich und in Europa im Einklang mit der Gewerkschaftsbewegung kann für soziale Gerechtigkeit und Fairness sorgen. Die Bildungsarbeit ist es, die die Basis für Freiheit und Demokratie, aber auch die soziale Sicherheit schafft, diese Werte vermittelt und klarstellt, dass sie mit ganzer Kraft zu verteidigen sind. In diesem Spannungsfeld wird die SPÖ-Bundesbildungsorganisation ihre Aufgaben innerhalb der SPÖ mit Konsequenz, Zielstrebigkeit und Entschlossenheit erfüllen!“, so Schmid. (Schluss) mb/lp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1010 Wien
Tel.: 01/53427-275
https://www.spoe.at/impressum/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003