Gewerkschaft GPA-Teiber: ÖVP-Wirtschaftsbund zeigt nichts als Verachtung für Arbeitslose

Vorschläge sind zynisch und würdelos

Wien (OTS) - „Nichts als Verachtung für Arbeitslose“ zeigt der ÖVP-Wirtschaftsbund laut Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, mit seinem Forderungspapier, das in der heutigen „Presse“ zitiert wird.

„Über 430.000 Menschen sind in Österreich ohne Job, ein Großteil aufgrund der Corona-Krise. Anstatt jetzt Zukunftsinvestitionen in Bereichen wie Pflege oder Bildung anzugehen, will die ÖVP mit ihrem Wirtschaftsbund Arbeitslose noch weiter in Existenzängste treiben. Mit einem Arbeitslosengeld, das auf unter 40 Prozent sinkt, der Pflicht, einen Job im ganzen Land annehmen zu müssen und mit einer Begrenzung der Notstandshilfe zeigt Harald Mahrers Wirtschaftsbund sein arbeitnehmerfeindliches Gesicht“, so Teiber.

Die Gewerkschafterin weiter: „Zynisch ist auch die Forderung, dass Kranke ‚Teilarbeit‘ verrichten sollen. Wer krank ist, ist krank und soll nicht arbeiten gehen! Nicht einmal in einer weltumspannenden Pandemie ist dem Wirtschaftsbund der Wert der Gesundheit bewusst – zumindest, wenn es um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht.“

„Wir fordern eine Anhebung des Arbeitslosengelds und Geld für Arbeitsstiftungen zur Um- und Aufqualifizierung, Investitionen in Pflege und Bildung. Gerade in der Pandemie haben arbeitnehmerfeindliche Forderungen und das Losgehen auf Arbeitslose nichts verloren“, schließt Teiber in Richtung ÖVP-Wirtschaftsbund.

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