• 05.05.2021, 13:37:59
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Österreicher für Europäischen Erfinderpreis nominiert

Klimaschutz- und Innovationsministerin Leonore Gewessler und Patentamtspräsidentin Mariana Karepova gratulieren Vorarlberger Forscher Robert N. Grass

Wien (OTS) - 

Der österreichische Forscher Robert N. Grass ist gemeinsam mit seinem Schweizer Kollegen Wendelin Stark für ein Datenspeicherungsverfahren, das auf DNA basiert, für den Europäischen Erfinderpreis 2021 in der Kategorie „Forschung“ nominiert. Die Gewinner*innen werden am 17. Juni 2021 im Rahmen einer Gala bekanntgegeben.

Die Forscher der ETH Zürich schließen in ihrem Verfahren die DNA in Glas ein und machen sie damit tausende Jahre haltbar und lesbar. Zu der Lösung inspiriert hat die beiden Forscher das in Fossilien konservierte Erbgut.

Klimaschutzministerin Gewessler: “Robert N. Grass reiht sich mit seinem DNA-Speicher in die Reihe großer österreichischer Erfinderinnen und Erfinder ein. Ich gratuliere ihm zu dieser herausragenden Leistung und drücke ihm die Daumen für die Verleihung im Juni.“

“Ein DNA-Speicher, so groß, wie ein USB-Stick. Darauf ist Erbgut für eine halbe Ewigkeit gespeichert, oder eine Million Netflix Folgen. Beides geht sich aus. Das finden sicher nicht nur Serien-Junkies genial“, zeigt sich Mariana Karepova begeistert und ergänzt: „Robert N. Grass ist überzeugt, dass seine Erfindung bald vermarktet wird und von den Menschen genutzt wird. Genau deswegen steht sein Patent mit auf dem Podest.“

Mit dem Europäischen Erfinderpreis werden nicht nur herausragende Innovationen ausgezeichnet, sondern auch die Absicht diese Technologien ins Leben zu bringen und sie allen Menschen zur Verfügung zu stellen. Österreicher*innen wurden immer wieder, voll verdient, für ihre Leistungen mit diesem Preis gewürdigt und sichtbar gemacht. Oft genug passieren Forschung und Entwicklung ja völlig unsichtbar.

Seit 2006 wird der Europäische Erfinderpreis jährlich vom Europäischen Patentamt in den Kategorien Industrie, KMU, Forschung, außereuropäische Staaten und Lebenswerk vergeben. Österreichische Erfinder punkteten bei diesem renommierten Preis der internationalen Erfinderszene in der Vergangenheit bereits mehrmals. 2019 haben Klaus Feichtinger und Manfred Hackl für ihre Technologie, die Abfälle zu hochwertigen Kunststoffpellets aufbereitet, den Preis gewonnen. Davor hat 2017 Oliver Hayden für einen Blutschnelltest für Malaria, 2015 Franz Amtmann für seine Nahfeldkommunikationstechnik (NFC) sowie 2013 Claus Hämmerle und Klaus Brüstle für ihre Stoßdämpfer für Scharniere, die Trophäe entgegennehmen können.

Rückfragen & Kontakt

Österreichisches Patentamt
Mag. Christian Laufer
Öffentlichkeitsarbeit & Public Relations
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[email protected]
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