• 26.04.2021, 12:45:56
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„Goldene Note 2021“: Die neun Finalistinnen und Finalisten der glanzvollen ORF-Gala am 21. Mai

Heute Start des Publikumspreis-Votings

Utl.: Heute Start des Publikumspreis-Votings =

Wien (OTS) - Am 21. Mai 2021 um 20.15 Uhr in ORF 2 wird der 2017 von
Leona König, Obfrau des Internationalen Musikvereins zur Förderung
hochbegabter Kinder (IMF), initiierte und jährlich vergebene
Klassik-Preis „Goldenen Note“ erstmals im Rahmen einer von Thomas
Gottschalk moderierten TV-Gala verliehen. Ausgezeichnet werden heuer
die herausragendsten jungen Talente in den Kategorien Klavier, Cello
und Violine. Bei einem kürzlich stattgefundenen Casting durch eine
Expertenjury wurden die jeweils drei Besten ihres Fachs, insgesamt
somit neun Finalistinnen und Finalisten, ermittelt. Die Kinder und
Jugendlichen im Alter zwischen sieben und 17 Jahren werden, begleitet
von Musikerinnen und Musikern des ORF Radio-Symphonieorchesters, in
der TV-Show ihr Können vor einer hochkarätigen Starjury präsentieren.
Die Gewinner/innen erwartet anschließend auch ein gemeinsamer
Auftritt mit den renommierten Profis. Erstmals wird in diesem Jahr
ein Publikumspreis vergeben, für den ab heute (26. April) online
gevotet werden kann. Wer die aufstrebenden Nachwuchshoffnungen
unterstützen möchte, kann seine Stimme bis 13. Mai (23.59 Uhr) unter
https://extra.ORF.at abgeben. Die jungen Talente werden ebenso auf
https://krone.at/musik und https://www.im-foundation.com/our-talents
vorgestellt.

IMF-Obfrau Leona König: „Nachdem wir im letzten Jahr coronabedingt
eine Spezialausgabe der ‚Goldenen Note‘ hatten – in der wir alle
bisherigen Gewinnerinnen und Gewinner wieder begrüßen konnten – freue
ich mich heuer insbesondere darauf, wieder jungen Talenten mit dem
Musikförderpreis eine Plattform zu bieten und ihnen den Traum von der
großen Bühne erfüllen zu können. Aus über 50 Bewerbungen hat die
Fach-Jury eine Vorauswahl getroffen und knapp 30 Kandidatinnen und
Kandidaten zum Casting eingeladen. Aus all den großartigen Talenten
wurde die schwierige Auswahl der neun Finalistinnen und Finalisten
für das große Finale der ‚Goldenen Note‘ getroffen, dafür möchte ich
mich nochmals herzlich bei der ehrenamtlichen Fach-Jury bedanken.“

Die neun Finalistinnen und Finalisten im Überblick

Kategorie Klavier:

Elias Keller (13 Jahre, aus Weißenstein in Kärnten)
Der 2007 in Villach geborene Elias erhielt seine musikalische
Früherziehung in der Musikschule Villach und begann mit sechs Jahren
mit dem Klavierunterricht bei Vladimir Sokolov in der Musikschule
Weißenstein. Im Jahr 2016 bestand er als jüngster Kandidat die
Aufnahmeprüfung am Mozarteum Salzburg und begann sein Studium bei
Claudius Tanski. Aktuell studiert Elias im Rahmen des Pre-Colleges
bei Cordelia Höfer-Teutsch das Fach Klavier am Mozarteum.
Beim Casting trat er mit Frédéric Chopins „Polacca Brillante“ op. 2
an.

Madeleine Hogg (14 Jahre, aus Wien)
Die Tochter eines schottischen Schlagzeugers und einer Wiener
Sängerin und Komponistin wurde 2006 in Irland geboren und begann mit
dem Umzug nach Wien mit sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Seit 2015
ist sie Schülerin in der Hochbegabtenklassen an der Universität für
Musik und darstellende Kunst Wien bei Adriana Paler (zuvor bei Prof.
Alma Sauer). Neben dem Klavierspielen ist sie seit September 2019 das
jüngste Mitglied des Jugendchors der Wiener Volksoper.
Beim Casting präsentierte Madeleine Ludwig van Beethovens
Klavierkonzert Nr. 3 (c-moll), 1. Satz.

Max Weller (16 Jahre, aus Graz)
2004 in Graz in eine deutsch-ungarische Familie zweier Pianisten
geboren – die Mutter Konzertpianistin, der Vater Jazzpianist – begann
Max im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Er ist Schüler in
der Hochbegabtenklasse der Musikuni Graz, seit 2013 bei Zuzana
Niederdorfer. Sein jüngerer Bruder Emil, der ebenso Klavier spielt,
ist bereits „Goldene Note“-Preisträger.
Das Casting bestritt Max Weller mit Joseph Haydns Klavierkonzert
D-Dur 2. Satz und 3. Satz, „Un poco Adagio“ und „Rondo
all'Ungherese“.

Kategorie Cello:

Kanon Huang (7 Jahre, aus Linz)
Kanon wurde 2013 in eine aus Taiwan stammende Musikerfamilie in Linz
geboren. Schon mit zwei Jahren nahm sie an der musikalischen
Früherziehung der Anton Bruckner Privatuniversität in der Klasse von
Leonardo Riveiro Holgado teil. Im Alter von drei erhielt sie bei
ihrem Vater Hsin-Kang Huang den ersten Cellounterricht. Mit fünf
Jahren trat sie erstmals beim Klassenabend von Andreas Pözlberger als
Gaststudentin an der Anton Bruckner Privatuniversität auf.
Beim Casting spielte Kanon Joseph Haydns Cellokonzert Nr. 2 in D-dur,
Hob VIIb:2 II. Adagio.

Elvis Herndl (15 Jahre, aus Graz)
Der 2005 in Graz geborene Elvis ist seit seinem vierten Lebensjahr
Schüler in der Celloklasse von Thomas Platzgummer am
Johann-Joseph-Fux Konservatorium und seit 2018 auch in der
Hochbegabtenklasse bei Andrea Molnár an der Kunstuniversität Graz.
Derzeit besucht der junge Steirer außerdem die 5M des Musikgymnasiums
Dreihackengasse Graz.
Beim Casting überzeugte Elvis die Jury mit Peter Iljitsch
Tschaikowskis „Pezzo capriccioso“, op. 62.

Aleksander Simic (17 Jahre, aus St. Ulrich in Kärnten)
Der 2003 geborene Spross einer Musikerfamilie begann im Alter von
fünf Jahren gemeinsam mit seiner Mutter, Solocellistin des Kärntner
Sinfonie-Orchesters, Violoncello zu spielen. Ungarns führendes
Musikjournal Fidelio ehrte ihn als „jungen Musiker mit
außergewöhnlicher Begabung“. Derzeit besucht Aleksander die
Cello-Klasse von István Várdai an der Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien.
Beim Casting präsentierte er Peter Iljitsch Tschaikowskis
Rokoko-Variationen.

Kategorie Violine:

Hristina Panova (13 Jahre, aus Wien)
Die junge Musikerin wurde 2007 in Plovdiv, Bulgarien, geboren. Sie
begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Mit acht
debütierte sie in der New Yorker Carnegie Hall bei einem
Gala-Konzert. Hristina studiert Violine in der Klasse von Dora
Schwarzberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst in
Wien.
Für das Casting hat sie Henri Vieuxtemps’ Violinkonzert Nr. 4 d-Moll
op. 31, 1. Satz gewählt.

Amira Abouzahra (15 Jahre, aus Wien)
Amira wurde 2005 in Deutschland geboren und stammt aus einer
Musikerfamilie; ihre Eltern sind beide Konzertpianisten. Sie spielt
seit ihrem vierten Lebensjahr Geige und hat unter der Leitung von
Alexander Gavrilenko in Mannheim ihre musikalischen Fähigkeiten
bemerkenswert weiterentwickelt. In Wien wird sie von Dora Schwarzberg
an der Universität für Musik und darstellende Kunst unterrichtet.
Auch sie bot beim Casting Henri Vieuxtemps’ Violinkonzert Nr. 4
d-Moll op. 31, 1. Satz.

Jennifer Gheorghita (16 Jahre, aus Kapfenberg in der Steiermark)
Die 2005 in Bruck an der Mur geborene Nachwuchsmusikerin spielt seit
ihrem fünften Lebensjahr Violine an der Musikschule Kapfenberg bei
Michael Kriechbaum. Mit zehn wurde Jennifer in die Hochbegabtenklasse
für Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
bei Emilio Percan aufgenommen. In der ORF-„Licht ins Dunkel“-Gala
2020 trat sie gemeinsam mit Violinist Aleksey Igudesman auf und war
zuletzt im ORF-Format „Stars & Talente – Von und mit Leona König“ zu
sehen.
Beim Casting gab sie Henri Vieuxtemps’ Violinkonzert Nr. 5 a-Moll op.
37, 2. und 3.Satz, zum Besten.

Weitere Details zur „Goldenen Note 2021“ sind unter presse.ORF.at
abrufbar.

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