- 26.04.2021, 12:12:42
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Arnoldner: Reaktorkatastrophe in Tschernobyl niemals vergessen!
Atomreaktor Mochovce darf nicht in Betrieb genommen werden
„Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl hat heute ihren tragischen 35. Jahrestag. Wie gefährlich diese oftmals verharmloste Technologie des Schreckens ist, verdeutlicht sich an den bis heute sichtbaren, massiven Spätfolgen für Mensch, Tier und Umwelt. Österreich ist hier bereits seit einigen Jahrzehnten Vorreiter, denn der Verzicht auf Atomkraft steht bei uns sogar in der Bundesverfassung,“ meint Bernadette Arnoldner, Landesgeschäftsführerin und Stadträtin der neuen Volkspartei Wien.
Die Volkspartei Wien war in ihrer Geschichte immer eine tragende Säule gegen die Nutzung von Atomkraft. Schon im Vorfeld der Volksabstimmung zur Nutzung des AKWs Zwentendorf im Jahr 1978 mobilisierte die Volkspartei ganz massiv gegen diese fatale Technologie. Leider ist Österreich mit seiner konsequenten Anti-Atomkraft-Politik die Ausnahme und nicht die Regel. Denn während Österreich alles dafür tut, dass sich die schrecklichen Reaktorkatastrophen von Tschernobyl nicht wiederholen, rüsten viele europäische Staaten ihre Atomkraftwerke auch noch auf.
„Wir haben den Kampf gegen diese zukunftsvergessene Technologie in Österreich zwar gewonnen, aber der Umgang unserer direkten Nachbarn mit Nukleartechnologie ist umso besorgniserregender. Laut Medienberichten sollen noch im Mai neue Risikomeiler im slowakischen AKW Mochovce in Betrieb genommen werden. Diese Schrottmeiler sind für Wien auch deshalb so gefährlich, weil sie nur etwa 150km von der Bundeshauptstadt entfernt sind. Wenn dieser Meiler im kommenden Monat von der Slowakei wirklich in Betrieb genommen wird, dann haben wir ein weiteres permanentes Sicherheitsrisiko direkt vor unserer Haustüre. Die Bundesregierung kämpft konsequent gegen dieses Kraftwerk, ich appelliere auch an die Stadt Wien, den Druck auf die Nachbarn noch weiter zu erhöhen. Es geht um die Gesundheit aller Wiener,“ so Arnoldner abschließend.
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