- 23.04.2021, 13:15:31
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„Thema“: Geimpft, genesen, getestet – wie gut sind wir wirklich geschützt?
Außerdem am 26. April um 21.10 Uhr in ORF 2: Schach-Boom durch Pandemie – das Spiel der Könige und Königinnen
Utl.: Außerdem am 26. April um 21.10 Uhr in ORF 2: Schach-Boom durch
Pandemie – das Spiel der Könige und Königinnen =
Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 26. April 2021, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Geimpft, genesen, getestet – wie gut sind wir wirklich geschützt?
„Ich dachte, ich bin geschützt, mir kann nix passieren, weil ich ja
die Krankheit hatte, doch nach einem halben Jahr hatte ich keine
Antikörper mehr – das war ein Schock“, sagt Helfried Saminger. Der
51-Jährige hatte im Herbst eine schwere Corona-Erkrankung. Dass eine
durchgemachte Covid-19-Infektion nur bedingt immunisiert, hat eine
Studie des Ludwig-Boltzmann-Instituts nun bestätigt: Zwei Drittel
derer, die vor einem Jahr positiv getestet wurden, hatten keine
Antikörper mehr. Wie effektiv die Impfung schützt, wird derzeit
weltweit untersucht, auch im Wiener AKH. Mitarbeiter/innen der
Onkologie hatten nach der Impfung zu 100 Prozent hohe
Antikörper-Werte. Eine Lungenfachärztin in der Klinik Favoriten hat
sich hingegen trotz Impfung infiziert, allerdings nur mit Symptomen
ähnlich einem Schnupfen. Geimpft, genesen, getestet – wie zuverlässig
ist diese Formel für den Grünen Pass, der ab Ende Mai der
Freifahrtschein in die Normalität sein soll? Sabina Riedl und Vanessa
Böttcher haben recherchiert.
Die Schluckimpfung und Polio – eine vergessene Epidemie
Vieles gleicht der Corona-Erkrankung: Eine Virusinfektion, die oft
unbemerkt verläuft oder nur Grippesymptome verursacht, in seltenen
Fällen aber auch schwere und tödliche Folgen hat: die Kinderlähmung
war seit den 1930er Jahren eine weltweit verbreitete Seuche, allein
in Österreich sind 1.500 Kinder daran gestorben. 1961 kam die
Schluckimpfung. Heute ist Polio außer in Afghanistan und Pakistan
ausgerottet. Wolfgang Freystätter ist 1960 erkrankt und lag mehrere
Monate isoliert in einer eisernen Lunge. Sylvia Unterdorfer hat den
Juristen in Hermagor getroffen, wo er viele Sommer in der Kinder-Reha
verbrachte.
Die „Auserwählten“ – das Schicksal der Lebensborn-Kinder
„Ich habe meiner Mutter immer angemerkt, dass es ihr Angst macht,
über den Ort meiner Geburt zu sprechen“, erzählt Valentin Erben. Er
wurde 1945 im „Lebensborn-Heim“ bei Pernitz in Niederösterreich
geboren. 1.600 Kinder kamen dort während des Zweiten Weltkrieges zur
Welt. Ihre Mütter mussten „rassisch und erbbiologisch wertvollen“
Kriterien entsprechen, um in den Heimen der Nazis entbinden zu
dürfen. Es ist ein fast vergessenes Kapitel in der Geschichte des
„Tausendjährigen Reichs“. Eine große Studie untersucht nun die
Schicksale der „Lebensborn-Kinder“, berichtet Christoph Bendas.
Schach-Boom durch Pandemie – das Spiel der Könige und Königinnen
Ausgelöst durch eine Streaming-Serie, die mehr als 60 Millionen
Menschen gesehen haben, und verstärkt durch die Lockdowns erfreut
sich Schach einer noch nie dagewesenen Beliebtheit. Standard-Bretter
und Figuren sind ausverkauft. Und immer mehr Frauen widmen sich dem
„Spiel der Könige“, berichtet Peter Baminger.
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