Konferenz zur Zukunft Europas: Mitreden per Mausklick!

Die digitale Plattform zur Konferenz zur Zukunft Europas ist online. Sie verbindet EU-Bürgerinnen und -Bürger und ist Drehscheibe für Ideen und Veranstaltungen.

Wien (OTS) - Seit heute Mittag können sich Bürgerinnen und Bürger der EU per Mausklick in die Debatte zur Zukunft Europas einbringen, und zwar auf einer digitalen, interaktiven, mehrsprachigen Online-Plattform: https://futureu.europa.eu

Wie können die demokratischen Prozesse in der EU gefestigt werden? Wie können wir Europas Wirtschaft im Wettbewerb mit anderen Kontinenten stärken? Wie kann Europa in der Welt überzeugender für unsere Standards und Werte eintreten? Fragen wie diese greift ab 9. Mai die Konferenz zur Zukunft Europas auf, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angestoßen hat. Die Konferenz räumt der Bevölkerung – vor allem auch den jungen Menschen – eine starke Stimme bei der Gestaltung politischer EU-Strategien ein.

Die heute lancierte Plattform ist die zentrale Online-Drehscheibe der Zukunftsdebatte, alle Beiträge werden dort zusammengeführt. Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen zur Zukunft Europas teilen, Veranstaltungen organisieren, an Events teilnehmen und sich EU-weit mit anderen Personen und Organisationen vernetzen – und das in 24 Sprachen.

„Die Europäische Union, das sind wir alle, 450 Millionen Bürgerinnen und Bürger, und jede und jeder von uns trägt ein Stück weit Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft. Es liegt an uns, heute das Europa zu gestalten, in dem wir morgen leben möchten“, sagt Martin Selmayr, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich. „Die neue interaktive Plattform ist eine tragende Säule der Initiative, denn sie bringt Menschen aus allen Ecken unseres Kontinents zusammen und ermöglicht so ein ideelles Crowdfunding für Europa. Die Konferenz zur Zukunft Europas bietet quasi den Rahmen für ein Europa zum Selbermachen.“

Die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich wird auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zahlreiche Veranstaltungen rund um die Zukunft Europas organisieren. Ab Juni startet zum Beispiel eine Diskussionsreihe in allen Bundesländern gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik. „Die Corona-Pandemie hat uns alle gezwungen, die sozialen Kontakte in den vergangenen Monaten stark einzuschränken. Die Konferenz zur Zukunft Europas ist jetzt eine Gelegenheit, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Die fortschreitende Impfkampagne wird es uns sukzessive ermöglichen, nicht nur am Computer-Bildschirm über die Zukunft zu debattieren, sondern spätestens ab Sommer zunehmend vor Ort in den Städten und Gemeinden über die künftige Ausrichtung unseres Kontinents konstruktiv zu streiten. Demokratie lebt vom Wettstreit der Meinungen, und Europa braucht gerade jetzt eine Vielfalt von neuen Ideen, um stärker, geeinter und demokratischer aus der Pandemie hervorzugehen“, unterstreicht Selmayr.

Konferenz läuft bis zum Frühjahr 2022

Die Konferenz ist ein gemeinsames Unterfangen des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union und der Europäischen Kommission. Die Institutionen treten zusammen mit den EU-Mitgliedstaaten als gleichberechtigte Partner auf. Ziel der Konferenz ist es, bis zum Frühjahr 2022 Schlussfolgerungen zu erarbeiten, die als Leitlinien für die Zukunft Europas dienen sollen.

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