FPÖ - Hofer: Weder Treffen noch Telefonate mit Kurz zu fliegendem Koalitionswechsel

FPÖ-Bundesparteiobmann ruft Partei zu Ruhe und Einigkeit auf

Wien (OTS) - „Da heute in einem Online-Medium fälschlicherweise von mehreren Treffen zwischen Bundeskanzler Kurz, seinem Kabinettschef Bonelli und meiner Person anlässlich eines fliegenden Koalitionswechsels berichtet wurde, stelle ich Folgendes klar: Es gab keine solchen Treffen, es gibt keine solchen Treffen und es wird auch künftig keine solchen Treffen geben. Mit dieser ÖVP ist aktuell nämlich kein Staat zu machen.“, so NAbg. Norbert Hofer.

Hofer weiter: „Ich habe in den letzten Monaten in einer Reihe von Interviews einen fliegenden Wechsel ausgeschlossen und auch im letzten Bundesparteipräsidium den Antrag gestellt, eine derartige Vorgangsweise auszuschließen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Dass diese Tatsache von einem Medium nicht nur ignoriert wird, sondern man es seitens der Redaktion offenbar auch nicht für nötig hält, mich oder meine Pressesprecher vor Veröffentlichung zu sprechen und den gebotenen Raum für eine Stellungnahme zu geben, spricht für eine gezielte Diffamierungskampagne.“

Abschließend ruft Hofer seine Partei zu Ruhe und Einigkeit auf: „Ich bin Parteichef geworden, weil ich die FPÖ aus dem Ibiza-Tief, das dem Größenwahn, der Selbstsucht und der Überheblichkeit einzelner Personen geschuldet war, herausführen wollte. Aktuell stehen wir in Umfragen wieder bei fast 20% und ich werde weder zulassen, dass uns ÖVP-Klubobmann Wöginger seinen angekündigten Keil in die Partei treibt, noch werde ich es akzeptieren, dass sich die FPÖ ohne Not mitten im Aufwind erneut ins Tal der Tränen stürzt.“

Anbei eine Liste von Presseaussendungen und Interviews, in den der FPÖ-Bundesparteiobmann einen „fliegenden Wechsel“ seiner Partei zur ÖVP dezitiert ausschließt:

11. Februar 2021 (https://tinyurl.com/42tyvnu2):

Norbert Hofer: „Ich schließe jedwede Koalition meiner Partei mit der ÖVP unter Sebastian Kurz aus. Nach einer geplatzten Koalition mit der SPÖ, einer mit der FPÖ, wird nun eine gescheiterte Variante mit den Grünen folgen. Die Ära Kurz ist zu Ende.“

5. März 2021 (https://tinyurl.com/3nydbcjv):

Es reicht jetzt: Diese Bundesregierung ist die schlechteste, die Österreich jemals hatte. Sie wird nicht nur ein Fall für die Justiz, sondern hoffentlich bald auch ein Fall für den Wähler. Neuwahlen sind überfällig.“

1. März 2021 (https://tinyurl.com/ypsdsz4s):

Jeden Tag beweist Türkis-Grün aufs Neue, dass sie es einfach nicht können. Der einzig richtige Schritt, den Kurz/Kogler/Anschober noch setzen können, wäre ihr Rücktritt und Weg frei für Neuwahlen als Richtungsentscheidung für Österreichs Zukunft“, so Hofer.

12. Februar 2021 (https://tinyurl.com/yrm5zjmt):

Das bislang immer von grüner Seite vorgebrachte Argument, dass nach dem Ausstieg ein „fliegender Wechsel“ der ÖVP zu einem anderen Partner drohe, sei endgültig widerlegt, denn keine einzige Partei im Parlament - mit Ausnahme der Grünen selbst - würde noch mit Türkis koalieren. Norbert Hofer: „Das „Projekt Ballhausplatz“ aus der türkisen Ideen- und Ränkeschmiede gegen die ‚Schwarzen’ in der ÖVP und alle anderen Parteien ist damit endgültig gescheitert. Nun sind die Wähler am Wort.“

2. Februar 2021, Kronen Zeitung (https://amp.krone.at/2332482):

Wir haben immer kritisiert, dass sich die SPÖ entschlossen hat, mit der FPÖ nicht zu koalieren. Die Ausgrenzung einer Partei ist kein guter Weg für eine Demokratie. Wofür ich aber nicht zur Verfügung stehe, ist ein fliegender Wechsel.

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