• 16.04.2021, 09:22:46
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  • OTS0028

Landesrat Waldhäusl: Bereits über eine Million Euro „Kinderzuschuss“ an NÖ Sozialhilfeempfänger ausbezahlt!

Krisengebeutelte Familien: Den Ärmsten der Armen muss in schwierigen Zeiten ganz besonders unter die Arme gegriffen werden

Utl.: Krisengebeutelte Familien: Den Ärmsten der Armen muss in
schwierigen Zeiten ganz besonders unter die Arme gegriffen
werden =

St. Pölten (OTS) - „Die anhaltende Pandemie ist eine große Belastung
für alle Niederösterreicher, ganz besonders trifft sie allerdings
jene Menschen, die ohnehin auf Unterstützung durch die Sozialhilfe
angewiesen sind. Somit war und ist es für mich wichtig, auf die
Ärmsten der Armen im Land nicht zu vergessen“, sagt der für das
Sozialhilfe-Ausführungsgesetz zuständige Landesrat Gottfried
Waldhäusl. „Daher habe ich für diese Familien in Niederösterreich
selbstverständlich gerne Gelder freigegeben. An sie wurde bzw. wird
ein ‚Kinderzuschuss‘ in Summe von mindestens 500 Euro ausbezahlt!“

In Niederösterreich beziehen etwa 16.000 Menschen Sozialhilfe,
ungefähr 7.000 Haushaltsgemeinschaften sind verzeichnet. „Diese
Familien, die Sozialhilfe zum Überleben benötigen, sind die nächsten
großen Verlierer in der Coronakrise. Ich freue mich daher,
finanzielle Zuwendungen für die Kinder freizugeben“, so Waldhäusl. So
wurde den betroffenen Niederösterreichern mit den Stichtagen
Juli/August und September/Oktober 2020 insgesamt 200 Euro
„Kinderzuschuss“ überwiesen. Mit Stichtag 31. Jänner 2021 erfolgte
eine weitere Auszahlung von 100 Euro pro Kind und mit Stichtag Juli
2021 sind es letztlich 200 Euro, die pro Kind ausgeschüttet werden –
Mehrkinderfamilien erhalten selbstverständlich entsprechend mehr.
Waldhäusl: „Insgesamt wurde bis dato über eine Million Euro
ausbezahlt!“
Zusätzlich erhielten die die Sozialhilfe empfangenden Haushalte mit
Ende März noch 100 Euro an Energiekostenzuschuss, was sich in
Niederösterreich mit etwa 680.000 Euro zu Buche schlägt.

„Kinder können sich nicht aussuchen, in welche Familie sie
hineingeboren werden und dürfen durch die Pandemie nicht noch mehr
Leid erfahren müssen. Daher muss den Sozialhilfebeziehern ganz
besonders unter die Arme gegriffen werden“, weiß Waldhäusl, der sich
mit einem Appell an die Eltern wendet. „Diese finanzielle
Unterstützung soll tatsächlich für die Kinder ausgegeben werden und
nicht etwa für Alkohol oder Zigaretten. Was schließlich auch einer
Art von Sozialbetrug gleichkommen würde. Für mich ist es daher von
großer Wichtigkeit, dass der Nachwuchs hier in den Genuss der
Unterstützung kommt!“

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