NEOS zu MAN: Rote Retro-Konzepte machen Österreich nicht zukunftsfit

Felix Eypeltauer: „Es braucht einen Neustart der Wirtschafts- und Standortpolitik sowie die Senkung der Lohnnebenkosten, um den Standort konkurrenzfähig zu machen.“

Wien (OTS) - „Nein, Staatsbeteiligungen in Milliardenhöhe sind nicht der Weisheit letzter Schluss“, sagt der oberösterreichische NEOS-Landessprecher und Nationalratsabgeordnete Felix Eypeltauer zum Vorschlag eines 10-Milliarden-Euro Beteiligungsfonds der SPÖ. „Rote Retro-Konzepte machen Österreich weder zukunftsfit noch wettbewerbsfähig. Was es tatsächlich braucht ist einen Neustart, ein vollkommenes Neudenken der Wirtschafts- und Standortpolitik. Und es braucht endlich eine Senkung der Lohnnebenkosten, um den Standort konkurrenzfähig zu machen. Die Lösung für das MAN-Werk kann nur in einem Gesamtkonzept funktionieren.“

Die Forderung nach einem Gipfel befürwortet Eypeltauer generell, allerdings: „Ein Zukunfts- und Innovationsgipfel, bei dem man NICHT die alte Industrie krampfhaft konserviert, sondern den gesamten Standort Oberösterreich neu anlegt. Der Staat schafft die Rahmenbedingungen für Innovation und nicht die Löcher für Steuergeld. Das wäre das Mindeste, das augenblicklich passieren muss und es ist im Grunde unverantwortlich, dass man hier nicht schon vor Jahren angesetzt hat, denn was nun in Steyr passiert ist das desaströse Ergebnis eines ganzen Jahrzehnts an versäumter, unzureichender Standort- und fehlender Innovationspolitik. Die Frage, was ein attraktiver und innovativer Wirtschaftsstandort im 21. Jahrhundert ist, muss beantwortet werden, nicht nur für das Land Oberösterreich, sondern für ganz Österreich.“

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