• 07.04.2021, 12:32:36
  • /
  • OTS0119

Deutschsprachige Free-TV-Premiere: Preisgekrönte Mini-Serie „Chernobyl“ am 12. April ab 20.15 Uhr in ORF 1

Außerdem: Doku-Highlights zu 35 Jahre Tschernobyl ab 23. April in ORF 2 und ORF III

Utl.: Außerdem: Doku-Highlights zu 35 Jahre Tschernobyl ab 23. April
in ORF 2 und ORF III =

Wien (OTS) - Hautnah und bildgewaltig schildert die packende
Mini-Serie „Chernobyl“ in der deutschsprachigen Free-TV-Premiere am
Montag, dem 12. April 2021 – ORF 1 zeigt alle fünf Folgen ab 20.15
Uhr – die Schrecken der Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April
1986: Die Schicksale der Opfer, der Verantwortlichen und der Helden
werden dabei zu einer fesselnden Geschichte zusammengeführt, die
niemanden kaltlässt. Hochkarätig besetzt mit den Brit-Stars Jared
Harris und Emily Watson, wurde die Serie mit zahlreichen Preisen
ausgezeichnet, darunter mit jeweils einem Golden Globe für die „Beste
Mini-Serie“ und Stellan Skarsgård als „Bester Nebendarsteller“ sowie
mit insgesamt zehn Emmys. Die eindringliche Musik von
Oscar-Preisträgerin Hildur Guðnadóttir („Joker“) erhielt neben dem
Emmy auch einen Grammy. Unter der Regie von Johan Renck standen in
weiteren Rollen u. a. Jessie Buckley, Adam Nagaitis, Paul Ritter, Con
O’Neill, Adrian Rawlins und David Dencik vor der Kamera. Das Drehbuch
stammt von Craig Mazin.

35 Jahre Tschernobyl in ORF 2 und ORF III

Die „Universum History“-Spieldokumentation „Das
Tschernobyl-Vermächtnis“ von Tetyana und Alexander Detig beleuchtet
am Freitag, dem 23. April, um 22.35 Uhr in ORF 2 die brisanten
Tonbandaufnahmen von Waleri Legassow, dem Chef der von Moskau
eingesetzten Tschernobyl-Untersuchungskommission, die sensible
Details zum Umgang mit der Katastrophe offenbaren und einen seltenen
Blick in den innersten Kreis des sowjetischen Krisenmanagements
gewähren.

ORF III zeigt am Samstag, dem 24. April, ab 20.15 Uhr einen
dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend: Den Auftakt macht die Doku „Die
wahre Geschichte von Tschernobyl“ von Thomas Johnson, die anhand von
Augenzeugenberichten – darunter persönliche Erinnerungen des
ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow –, den
eindringlichen Bildern des einzigen Fotografen am Ort des Geschehens,
Igor Kostin, weiters Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und
neuesten Forschungsergebnissen das Reaktorunglück und dessen
langfristige Folgen beleuchtet. Danach zeichnet die Dokumentation
„Strahlende Tage“ (21.50 Uhr) von Peter Liska und Gerhard Jelinek den
Ablauf der Ereignisse in Österreich ab dem 26. April 1986 minutiös
nach. Abschließend widmet sich ORF III mit „Fukushima – Tagebuch
einer Katastrophe“ (22.40 Uhr) einer weiteren Nuklearkatastrophe,
deren zehnter Jahrestag am 11. März begangen wurde. Außerdem spricht
am Dienstag, dem 27. April, Madeleine Petrovic mit Heinz Sichrovsky
im ORF-III-Büchermagazin „erLesen“ unter anderem über „35 Jahre
Tschernobyl“.

Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT werden im Rahmen ihrer
aktuellen Berichterstattung anlässlich des Jahrestages ausführlich an
die Katastrophe von Tschernobyl erinnern sowie die Geschehnisse und
Hintergründe beleuchten. Auf der ORF-TVthek werden die Sendungen des
TV-Schwerpunkts, sofern die entsprechenden Online-Lizenzrechte
vorliegen, live und on Demand bereitgestellt.

Mehr zu den Folgeninhalten von „Chernobyl“ am 12. April in ORF 1:

Folge 1 (20.15 Uhr):
In den Morgenstunden des 26. April 1986 kommt es im Reaktor 4 des
Kernkraftwerks Tschernobyl zu einer Explosion. Die Feuerwehrleute,
die zu dem Brand gerufen werden, ahnen noch nichts von der Gefahr,
der sie sich aussetzen. In der eilends einberufenen Krisensitzung
erhalten die Verantwortlichen die strikte Weisung des
Zentralkomitees, den Unfall herunterzuspielen. Als alarmierende
Messwerte radioaktiver Strahlung festgestellt werden und Ersthelfer
zusammenbrechen, offenbart sich das ganze Ausmaß der Katastrophe.

Folge 2 (21.15 Uhr):
Die Kernphysikerin Ulana Chomjuk (Emily Watson) schließt aus
beunruhigenden Strahlenwerten in Minsk, dass es einen Unfall in
Tschernobyl gegeben haben muss. In Prypjats überfülltem Krankenhaus
macht sich Lyudmilla (Jessie Buckley) verzweifelt auf die Suche nach
Wassili (Adam Nagaitis). Legasov (Jared Harris) versucht inzwischen
in Moskau, Generalsekretär Gorbatschow (David Dencik) den Ernst der
Lage klarzumachen. Daraufhin werden er und der Leiter der
Untersuchungskommission, Boris Shcherbina (Stellan Skarsgård), nach
Tschernobyl geschickt.

Folge 3 (22.20 Uhr):
Die Kernschmelze geht schneller voran als angenommen und droht, das
Grundwasser mit radioaktivem Material zu verseuchen. Eine Kühlung
unter dem Reaktor soll die Kernschmelze verlangsamen. Von der
Regierung werden daraufhin 400 Bergleute zwangsrekrutiert, um einen
Stollen bis unterhalb des Reaktors zu graben. Ulana Chomjuk (Emily
Watson) soll im Moskauer Krankenhaus die Überlebenden zum genauen
Unfallhergang befragen, während Lyudmilla (Jessie Buckley) Abschied
von ihrem todkranken Mann Wassili (Adam Nagaitis) nimmt.

Folge 4 (23.20 Uhr):
Vier Monate nach der Katastrophe sind die Aufräumarbeiten in vollem
Gange. Mondlandefahrzeuge werden auf dem Dach des Reaktors abgesetzt,
um radioaktive Trümmer zu beseitigen und die Errichtung eines
Sarkophags vorzubereiten. Die Bevölkerung innerhalb der Sperrzone
wird evakuiert, kontaminierte Tiere werden getötet. Ulana Chomjuk
(Emily Watson) entdeckt einen zensierten Bericht über einen
Reaktorunfall in Leningrad im Jahre 1975 und konfrontiert Legasov
(Jared Harris) damit.

Folge 5 (0.25 Uhr):
März 1987: Legasovs (Jared Harris) Auftritt vor der IAEA in Wien, bei
dem er gelogen hatte, macht ihn zum „Helden der Sowjetunion“. Nun
soll er seine Aussage beim Prozess gegen Brjuchanow (Con O’Neill),
Formin (Adrian Rawlins) und Djatlow (Paul Ritter) wiederholen. Ulana
(Emily Watson) drängt Legasov (Jared Harris), die Wahrheit zu sagen.
Auch Shcherbina (Stellan Skarsgård) wird als Zeuge aufgerufen und
erklärt, wie es durch einen Sicherheitstest zur Katastrophe kam. Als
Legasov in den Zeugenstand tritt, wird er mit seiner Aussage den
gesamten Regierungsapparat erschüttern.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel