Concordia fordert Bundesregierung zur Absicherung der Wiener Zeitung auf

Einstellung der ältesten Zeitung der Welt wäre ein unwiederbringlicher Verlust für den Medienstandort

Wien (OTS) - Der Presseclub Concordia fordert die Bundesregierung auf, ihrer Verantwortung als Eigentümervertreterin nachzukommen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Bestand der „Wiener Zeitung“ als Tageszeitung absichern. Die drohende Einstellung dieser Qualitätszeitung wäre ein unwiederbringlicher Verlust für den Medienstandort Österreich, für die Medienvielfalt und für den demokratischen Diskurs in unserem Land. Vor allem in Zeiten, in denen sich die politischen Parteien zwecks unkritischer Berichterstattung über ihre Politik auf Onlineplattformen „alternative Medien“ schaffen, ist kritischer Qualitätsjournalismus wichtiger denn je, auch als Kontrapunkt zur Boulevardisierung, die – von der Politik gefördert – auf dem heimischen Medienmarkt eingetreten ist.

Es ist seit Jahren bekannt, dass für die „Wiener Zeitung" ein neues Geschäftsmodell gesucht werden muss. Die Alternative zum geplanten Wegfall der Pflichtveröffentlichungen kann nicht im Zusperren der Zeitung bestehen. Eigentümervertreter und Geschäftsführung haben die Verpflichtung, neue Finanzierungsmöglichkeiten zu finden.

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Presseclub Concordia
Andreas Koller, Präsident
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