SPÖ-Muchitsch: AMS-Daten zeigen, es braucht die Aktion 40.000!

Trügerische Entspannung im Vergleich zum Vorjahr – Langzeitarbeitslosigkeit weiter im Steigen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch warnt davor, den Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr allzu positiv zu sehen: „Es ist eine trügerische Entspannung.“ Mit Arbeitslosigkeit (457.817) und Kurzarbeit (486.000) sind es weiterhin über 943.000 Personen, die ein geringeres Einkommen als im Vorjahr haben. Diese Arbeitslosigkeit verfestigt sich auch immer weiter, die Langzeitarbeitslosigkeit ist weiterhin im Steigen begriffen. „Die Arbeitsmarktlage entspannt sich also nicht wirklich. Im Gegenteil, werden immer mehr Menschen in die Notstandshilfe gedrängt. Diese 220.000 Menschen lässt die Regierung einfach im Regen stehen, obwohl wir als SPÖ Anträge eingebracht haben, um die Erhöhung der Notstandshilfe zu verlängern“, erklärt Muchitsch. ****

Die Langzeitbeschäftigungslosigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Für Muchitsch ein klares Zeichen, dass es zur Aktion 40.000 keine Alternative gibt: „Die Langzeitbeschäftigungslosigkeit ist eine Falle, aus der man nur sehr schwer wieder herausfindet. Deswegen braucht es die Aktion 40.000, die genau dieser Langzeitbeschäftigungslosigkeit entgegenwirken soll.“ Der Bundesregierung attestiert er fehlende politische Weitsicht: „Die Regierung steht tatenlos daneben und sieht zu, wie immer mehr ÖsterreicherInnen in die Armut abrutschen. Sie sind weder zu einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes bereit, noch verlängern sie die Aufstockung der Notstandshilfe. Ganz bewusst geht Arbeitsminister Kocher auf diese Entwicklung nicht ein. Das ist kurzsichtig und verschweigt die ganze Wahrheit.“ (Schluss) up/sd/mp

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