• 30.03.2021, 10:50:56
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  • OTS0067

BHÖ: 46,5 Millionen Euro für die Erhaltung und zeitgemäße Nutzung historischer Anlagen

Burghauptmannschaft Österreich präsentiert Bauprogramm 2021

Utl.: Burghauptmannschaft Österreich präsentiert Bauprogramm 2021 =

Wien (OTS/BHÖ) - Die Burghauptmannschaft Österreich investiert 2021
rund 46,5 Millionen Euro in die Erhaltung und zeitgemäße Nutzung
historischer Anlagen in ganz Österreich. Von dieser Summe entfallen
rund 20 Millionen Euro auf Sanierung der historischen Bausubstanz und
rund 7 Millionen Euro auf die Modernisierung und Verbesserung des
Brandschutzes und der Barrierefreiheit. „Die Investitionen in das
baukulturelle Erbe der Republik Österreich führen nicht nur dazu,
dass architektonische Highlights und Symbole der österreichischen
Geschichte, wie etwa die Hofburg, erhalten bleiben, sie sorgen auch
für einen volkswirtschaftlichen Gesamteffekt, der Arbeitsplätze
sichert und andere Wirtschaftszweige und den Tourismus belebt.“,
betonte Wirtschaftsministerin Magarete Schramböck bei der heutigen
Pressekonferenz im Burggarten der Hofburg Wien.

Bauliche Maßnahmen

Im Zuge der barrierefreien Erschließung werden u.a. in der Hofburg
Wien drei zusätzliche Liftanlagen installiert sowie der barrierefreie
Umbau des Eingangs des Museums für angewandte Kunst fortgesetzt.
Als Teil der geplanten Sanierungsmaßnahmen werden durch die
Burghauptmannschaft Österreich u.a. die Straßenhauptfassade des
Regierungsgebäudes am Stubenring, die historische Fassade des
Amalientraktes der Hofburg Wien im Bereich Schauflergasse, die
Fassade des Bundeskanzleramtes im Bereich Kreiskygasse und die
Innenhoffassaden des Kunsthistorischen Museums saniert, während im
Palais Modena die historischen Prunkräume restauriert und die
Gebäudeinfrastruktur modernisiert werden.
In der Gedenkstätte Mauthausen werden notwendige statische
Sicherungsmaßnahmen umgesetzt und die ehemaligen Wachtürme und
Toranlagen gesichert. Weitere größere Baumaßnahmen sind die
Errichtung eines neuen Gastronomiebereichs im Unterschloss von
Schloss Ambras, die Restaurierung der Prunkstiege in Schloss Orth an
der Donau, bei der gleichzeitig Feuchteschäden an den Wänden und am
Dach behoben werden, sowie die Erneuerung des Betriebsgebäudes im
Bundesbad Alte Donau. Instandgesetzt, saniert oder erneuert werden
auch die Fenster im Schloss Belvedere, im Technischen Museum, im
Kunst- und Naturhistorischen Museum sowie im Palais Augarten, wodurch
die Energieeffizienz der Gebäude maßgeblich verbessert wird.

„Mit der 2020 im Nationalrat beschlossenen Budgeterhöhung ist es der
Burghauptmannschaft Österreich möglich, heuer und im kommenden Jahr
einige dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen umzusetzen und weitere
Verbesserungen hinsichtlich Energieeffizienz und Barrierefreiheit
vorzunehmen.“, so Burghauptmann Reinhold Sahl. „Rund Zwei Drittel der
Gesamtausgaben der Burghauptmannschaft Österreich fließen jährlich in
Baumaßnahmen. Mit dem verbleibenden Drittel werden Bewirtschaftungs-
und Betriebsausgaben gedeckt.“, ergänzt der stellvertretende
Burghauptmann Markus Wimmer.
Aktuell werden durch die Burghauptmannschaft Österreich auch
Vorbereitungen für größere Baumaßnahmen in den kommenden Jahren
getroffen. Vorbereitet werden u.a. die Arbeiten an einer neuen
Elefantenanlage im Tiergarten Schönbrunn sowie der Sanierung des
Stabsgebäudes in der Gedenkstätte Mauthausen und die Errichtung eines
Neubaus anstelle des 2019 durch einen Brand zerstörten Hofgarten
Cafés in Innsbruck.

Pressefotos stehen zum Download unter
https://www.burghauptmannschaft.at/Service/Presse.html zur Verfügung.

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