• 25.03.2021, 09:33:54
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  • OTS0053

AK Girokonto-Preismonitor: „Hangover“ – Minuszinsen maxi, Pluszinsen mini 1

Wer sein Konto überzieht, muss mit saftigen Zinsen rechnen – Zinsen für Guthaben seit langem bei null festgefahren

Utl.: Wer sein Konto überzieht, muss mit saftigen Zinsen rechnen –
Zinsen für Guthaben seit langem bei null festgefahren =

Wien (OTS) -
Ein neues Gehaltskonto kostet NormalnutzerInnen im Schnitt 125 Euro
im Jahr. Kontopreise und enthaltene Leistungen schwanken je nach Bank
stark. Achtung, immer mehr Leistungen kosten extra! Das zeigt eine
Analyse des AK Bankenrechners bei 36 Banken. Christian Prantner, AK
KonsumentInnenschützer resümiert: „Egal, ob Online- oder klassisches
Konto, die Pluszinsen kleben schon lange am ‚Gefrierpunkt‘ fest, die
Überziehungszinsen sind im Hoch und können bis zu knapp 14 Prozent
betragen. Sparen können Sie bei Minuszinsen und jährlichen Kosten.“

Für ein neues Gehaltskonto müssen NormalnutzerInnen (280 Buchungen
im Jahr) in Österreich mit durchschnittlich 125 Euro im Jahr rechnen.
Das zeigt einen AK Analyse von 79 Gehaltskonten von 36
österreichischen Banken. Neben der Gebühr für Kontoführung gibt es
viele Dienstleistungen, die extra verrechnet werden, auch bei
Pauschalkonten. Prantner: „Es gibt ja Einzel- und
Pauschalverrechnung. Pauschalkonto heißt aber nicht all inclusive. Es
ist für KonsumentInnen nicht einfach, die Extraleistungen zu
erfassen, da die Banken sehr unterschiedliche Preisstrategien
verfolgen.“ Grundsätzlich verlangen Banken neben der Kontoführung
Zusatzspesen für beleghafte Transkationen, etwa herkömmliche
Zahlscheinüberweisungen, Schaltertransaktionen, zum Beispiel
Bargeldeinzahlungen sowie Kontoauszüge – das kann auch bei
Pauschalkonten vorkommen.

Bei den Gehaltskonten betragen die Zinsen für Guthaben im Schnitt
0,01, maximal 0,125 Prozent. Wer hingegen ins Minus rutscht, zahlt im
Durchschnitt 10,625 Prozent. „Vergleichen der Girokonten lohnt sich,
denn KonsumentInnen können nicht nur bei den jährlichen Kosten,
sondern auch bei Überziehungszinsen einiges sparen. Die Bandbreite
beträgt von 5,375 bis 14 Prozent.“ Zudem zeigt ein Vergleich zwischen
klassischer und reiner Online-Nutzung: Beim konsequenten
Online-Banking gibt’s auch Ersparnis bei den jährlichen Kontokosten.

Top fünf Gehaltskonten – Kosten für ein neues Girokonto für
NormalnutzerInnen (klassische Nutzung, mit beleghaften Transaktionen
bzw. Filiale, 280 Buchungen im Jahr)

Bank         Konto             Sollzinsen Habenzinsen  jährliche
Kosten
DADAT        Gehaltskonto      6,500 %1)  0,010 %2)      0,00 Euro
easybank     easy gratis       6,900 %2)  0,001 %2)     27,15 Euro
Hello bank!  Hello Girokonto3) 6,750 %1)  0,000 %2)     30,00 Euro
Anadi Bank   Online-Konto      7,000 %1)  0,010 %1)     48,71 Euro
Sparda       vida Basis       11,750 %2)  0,010 %2)     59,54 Euro

1) variabel; 2) fix; 3) kombiniert mit Investmentplan und/oder
Wertpapierdepot; Quelle: www.bankenrechner.at, 23.03.2021

Top fünf Online-Gehaltskonten – Kosten für ein neues Girokonto für
NormalnutzerInnen (280 Buchungen im Jahr, alle Transaktionen per
Internet-Banking bzw. beleglos)

Bank             Konto           Sollzinsen Habenzinsen jährliche
Kosten
DADAT           Gehaltskonto     6,500 %1)   0,010 %2)    0,00 Euro
Hello bank!     Hello Girokonto3)6,750 %1)   0,000 %2)    0,00 Euro
easy bank       easybank gratis  6,900 %2)   0,001 %2)    0,00 Euro
Austrian Anadi  Online-Konto     7,000 %1)   0,010 %1)    1,08 Euro
bankdirekt.at   Gehaltskonto     6,900 %2)   0,000 %2)    2,50 Euro

1) variabel; 2) fix; 3) kombiniert mit Investmentplan und/oder
Wertpapierdepot; Quelle: www.bankenrechner.at, 23.03.2021

(Forts.)

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