- 24.03.2021, 21:09:08
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VPNÖ-Pressedienst weist auf Aussendung des SPÖ-NÖ Vorsitzenden hin
St. Pölten (OTS) - Der VPNÖ-Pressedienst betont die gute
Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Wien, dem Burgenland und
Niederösterreich, zwischen den Landeshauptleuten Michael Ludwig, Hans
Peter Doskozil und Johanna Mikl-Leitner. Wir möchten aber die SPÖ in
Wien, die SPÖ im Burgenland und auch die SPÖ auf Bundesebene auf
folgende Presseaussendung des SPÖ Vorsitzenden von Niederösterreich
Franz Schnabl hinweisen:
OTS0255 5 II 0296 SLN0001 Mi, 24.Mär 2021
Covid/Niederösterreich/SPÖNÖ
Schnabl: Kurz schafft Grenzen in Ostösterreich und spaltet damit
unser Land
Utl.: Situation ist durch Unfähigkeit der Verantwortlichen
besorgniserregender als vor einem Jahr =
St. Pölten (OTS) - „Wieder einmal stolpern wir in einen Lockdown, der
jetzt halt Ruhephase genannt wird und uns von einer schwarz-grünen
Chaostruppe verordnet wird – der aber keine Auswirkung auf die
steigenden Inzidenzen haben wird. Da braucht es keine
Pandemie-Experten, um zu wissen, dass diese Maßnahmen nur die
ArbeitnehmerInnen und die UnternehmerInnen ein paar Schritte näher an
den wirtschaftlichen Abgrund bringen“, erklärt der SPÖ NÖ
Landesparteivorsitzende, LHStv. Franz Schnabl zu den präsentierten,
geplanten Maßnahmen der Bundesregierung: „Kurz schafft Außengrenzen
dort, wo keine sind – rund um Niederösterreich, Wien und das
Burgenland – und spaltet damit unser Land.“ Während bisher Menschen
aus dem benachbarten Ausland mit Tests eingereist sind, die bis zu
einer Woche alt sein durften.
So solle es Ausgangsbeschränkungen geben und der Handel im Osten
Österreichs gesperrt werden – allerdings erst in mehr als einer
Woche, während andere Bundesländer trotz steigender Zahlen
weitermachen wie bisher: „Was wird die Folge sein? Wenn die Geschäfte
in Niederösterreich geschlossen sind, in Oberösterreich aber nicht –
dann werden die Amstettner eben nach Linz Einkaufen fahren, die
Burgenländer in der Steiermark, während der Handel in
Niederösterreich dicht machen musste“, sagt Schnabl, der kritisiert,
dass es in einem kleinen Land wie Österreich keine einheitlichen
Regelungen gibt: „Österreich ist flächenmäßig kleiner als Bayern,
Schwarz-Grün schafft es aber nicht, vorausschauende, effiziente,
einheitliche Maßnahmen zu setzen, die tatsächlich etwas bewirken
können. Zu wenig, zu spät, zu zögerlich: Hätte man vor einem Monat
etwas mehr Weitsicht und Geduld gehabt, wären wir mit den
Superspreader-Regionen restriktiver umgegangen, würden wir jetzt
nicht eine Situation haben, die besorgniserregender ist als vor einem
Jahr.“
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