• 24.03.2021, 11:31:25
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„matinee“ am 28. März in ORF 2: „Die Wiener Symphoniker von innen“ und „Osterzauber in Europa“

Weiters: „Museum für Zwei“ im Jüdischen Museum Wien

Utl.: Weiters: „Museum für Zwei“ im Jüdischen Museum Wien =

Wien (OTS) - Teresa Vogl begleitet am Sonntag, dem 28. März 2021, ab
9.05 Uhr in ORF 2 durch die ORF-„matinee“, die zu Beginn in dem
beeindruckenden Dokumentarfilm „Tonsüchtig“ einen Blick auf „Die
Wiener Symphoniker von innen“ wirft und Einblicke in die Höhen und
Tiefen des Orchesterlebens gibt. Um 10.05 Uhr stellt „Pinzen, Fladen,
süße Zöpfe“ den „Osterzauber in Europa“ und die österliche
Backwarenvielfalt in all ihren religiösen Unterschieden und
regionalen Eigenheiten in den Mittelpunkt, bevor um 10.50 Uhr eine
neue Ausgabe von „Museum für Zwei“ ins „Jüdische Museum Wien“ führt –
Direktorin Danielle Spera bittet den österreichischen Kabarett-Star
Alfred Dorfer zum Rundgang durch ihre Sammlung.

„Tonsüchtig – Die Wiener Symphoniker von innen“ (9.05 Uhr)

Das Porträt über die Wiener Symphoniker zeigt neben dem
Orchesteralltag auch die unbekannten Seiten des Musiker-Daseins und
spart berufliche Konflikte ebenso wenig aus wie private. Etwa jene,
die der Konzertmeister mit wechselnden Dirigenten auszutragen hat.
Mit erstaunlicher Offenheit erzählen die Mitglieder des Orchesters
von dem enormen Druck, unter dem sie zuweilen stehen, und von der
Angst zu versagen. Das beginnt bereits bei den ganz Jungen – das
Probespiel wird zum Nervenkrieg. Die Älteren wiederum haben Angst,
den hohen Anforderungen nicht mehr zu genügen, von den Nachkommenden
künstlerisch überflügelt zu werden. Und der Konzertmeister bangt
seiner bevorstehenden Pensionierung entgegen – was bleibt, wenn alles
vorbei ist, was sein Leben bisher bestimmt hat? Der Grat zwischen
Triumph und Desaster ist schmal, und zwischen Harmonie und Dissonanz
liegt oft nur ein Millimeter. Wenn die Hände der Violinistin unsicher
werden, war alles Üben und Proben umsonst. Es ist eine Welt der
gnadenlosen Disziplin, die nach ständiger Höchstleistung verlangt und
keinen Fehler verzeiht. Das wird besonders an der berührenden
Geschichte eines Orchesterwartes deutlich, der früher selbst Musiker
bei den Symphonikern war und an der Angst vor dem Scheitern fast
zerbrochen wäre. Gestaltung: Iva Švarcová und Malte Ludin.

„Pinzen, Fladen, süße Zöpfe – Osterzauber in Europa“ (10.05 Uhr)

Osterzeit ist Backzeit und eine Zutat steht dabei ganz besonders im
Mittelpunkt: die Hefe. Der Pilz, der in Österreich auch Germ genannt
wird, macht den Teig flaumig. Ohne ihn wären Osterspezialitäten wie
die „Colomba Pasquale“ aus Italien oder der Kärntner Reindling
undenkbar. Auf der Suche nach den traditionsreichsten Rezepten reist
Anita Lackenberger filmisch quer durch Europa und erzählt dabei auch
ein Stück europäischer Kulinarik-Geschichte. Im Norden Deutschlands
gibt es an den Osterfeiertagen Osterfladen, die zum Frühstück
und/oder zum Nachmittagstee gereicht werden. Der Osterfladen ist vor
allem in der protestantischen Ostertradition verankert und erinnert
an die Matzen – das ungesäuerte Brot – des jüdischen Pessach-Festes.
In Bayern hingegen werden aus Hefeteig wahre Kunstwerke geformt.
Osterhase und Osterlamm sind nur zwei Varianten der in Süddeutschland
gebräuchlichen österlichen Gebildbrote. Die deutschen Backtraditionen
zeigen auch die historisch gewachsenen Kulturunterschiede zwischen
dem evangelischen Norden und dem katholischen Süden. In Ligurien darf
nicht nur die „Ostertaube – Colomba di Pasqua“ auf keinem Ostertisch
fehlen, sondern auch der Ligurische Osterkuchen, der mit Spinat und
Eiern gefüllt wird. Die Schweiz steuert den Osterzopf,
selbstverständlich auch aus Germteig, bei und zum Abschluss geht es
noch in DAS Osterland Europas: In Polen gibt es eine besondere
Vielfalt an Osterrezepten wie die Ostertorte Mazurek, das Osterbrot
Paska und den Osterkuchen Babka.

„Museum für Zwei – Jüdisches Museum Wien“ (10.50 Uhr)

Eine weitere Folge aus der Serie „Museum für zwei“ führt in das
Wiener Jüdische Museum: Direktorin Danielle Spera bittet den
österreichischen Kabarett-Star Alfred Dorfer zum Rundgang durch ihre
Sammlung. Wenig überraschend dauert es auch nicht lange, bis sich die
beiden über den berühmten jüdischen Humor austauschen. Gestaltung:
Karin Schiller.

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