- 23.03.2021, 13:17:30
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Industrie: Start IPCEI Mikroelektronik ermöglicht Österreich ein Ticket in die Zukunft
IV-GS Neumayer: Zweites EU-Großprojekt, an dem heimische Unternehmen mitwirken – Aktive Teilnahme Österreichs an europäischen Zukunftskonsortien entscheidend
Utl.: IV-GS Neumayer: Zweites EU-Großprojekt, an dem heimische
Unternehmen mitwirken – Aktive Teilnahme Österreichs an
europäischen Zukunftskonsortien entscheidend =
Wien (OTS) - Wien (PdI) „Österreich hat sich heute einen Platz am
Tisch der großen Technologienationen im Bereich Mikroelektronik
gesichert“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung
(IV), Christoph Neumayer, zum Start des europäischen Großprojektes
IPCEI (Important Projects of Common European Interest)
Mikroelektronik in Österreich am heutigen Dienstag. Mit IPCEIs werden
transeuropäische Konsortien aufgebaut, die technologische Lösungen
für die Herausforderungen der Zukunft auf den Weg bringen sollen.
Insgesamt 32 Partner aus Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich
sowie Großbritannien engagieren sich beim IPCEI Mikroelektronik,
darunter drei Technologie-Frontrunner aus Österreich. Im Zentrum
steht die Entwicklung von energieeffizienten Chips,
Leistungshalbleitern und Leistungselektronik. Durch zahlreiche
Kooperationen können durch Spillover-Effekte, d.h. Abstrahleffekte,
auch weitere Wirtschaftsbereiche von dem Projekt profitieren.
Schlüssel für energieeffiziente Zukunft und mehr
technologische Souveränität
IPCEI Mikroelektronik wurde auf Europäischer Ebene bereits Ende 2018
gestartet. Durch die gemeinsame Initiative der österreichischen
Bundesregierung und heimischen Schlüsselunternehmen ist es gelungen,
an das Projekt erfolgreich anzudocken. „Wir sind gewissermaßen auf
einen fahrenden Technologiezug aufgesprungen und haben nun die
Möglichkeit, an dem paneuropäische Großprojekt zum Thema
Mikroelektronik mitzuwirken“, so der IV-Generalsekretär. Gerade hier
nicht den Anschluss zu verlieren, ist von allergrößter Bedeutung –
für die Industrie aber auch für die Gesellschaft. Mikroelektronik ist
heute in unserer modernen Welt allgegenwärtig. Vom autonomen Fahren
über Industrie 4.0 bis hin zum Smart Home: Mikroelektronik ist der
steuernde Kern, ohne den nichts mehr geht. Zudem ist sie ein
Schlüssel für eine energieeffiziente Zukunft und für mehr
technologische Souveränität, um im globalen Kontext
Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen. „Den weltweiten Wettbewerb kann
nicht jedes EU-Land im Alleingang gewinnen, dies kann nur im
europäischen Zusammenspiel gelingen“, so Neumayer.
Mit globaler Technologieführerschaft Wohlstand und
Lebensqualität von morgen absichern
IPCEIs eröffnen auch kleinen Staaten wie Österreich die Möglichkeit,
als ebenbürtige Partner an Lösungen für die großen Herausforderungen
unserer Gesellschaft mitzuwirken. IPCEI Mikroelektronik ist nach
IPCEI Batterien bereits das zweite Großprojekt, an dem Österreich
partizipiert. Weitere IPCEIs zu den Themen Wasserstoff,
Mikroelektronik II und Dekarbonisierung sind auf europäischer Ebene
in Vorbereitung. „Es ist wichtig, dass Österreich an diesen
Zukunftskonsortien aktiv teilnimmt, insbesondere wenn es um eine
erfolgreiche Bewältigung der grünen und digitalen Transformation
geht. Das Interesse und die Technologiekompetenz der Unternehmen sind
jedenfalls vorhanden. Und auch der österreichische Aufbau- und
Resilienzplan bietet die Chance, diese neuen Projekte zu finanzieren.
Nun liegt es an der Politik, die neuen IPCEIs prioritär im Aufbauplan
zu positionieren und damit weitere Tickets in die Zukunft zu lösen“,
so der IV-Generalsekretär abschließend.
Weitere Informationen: www.iv.at/medien
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