- 23.03.2021, 10:52:07
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„Israel – Impfen wie am Fließband“: „WELTjournal“-Reportage von Israel-Korrespondent Tim Cupal
Am 24. März ab 22.30 Uhr in ORF 2; danach „WELTjournal +: Streit ums gelobte Land – Israel und Palästina“
Utl.: Am 24. März ab 22.30 Uhr in ORF 2; danach „WELTjournal +:
Streit ums gelobte Land – Israel und Palästina“ =
Wien (OTS) - Israels erfolgreiche Impfkampagne prägt den Wahlkampf
von Premier Netanjahu für die vierten Knesset-Wahlen in nur zwei
Jahren. Mehr als 70 Prozent der erwachsenen Israelis sind zumindest
einmal geimpft, so viel wie in keinem anderen Land. Die
Infektionsraten und die schweren Krankheitsverläufe sinken
signifikant, die Spitäler sperren nach und nach ihre Corona-Stationen
zu. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt
dazu am Mittwoch, dem 24. März, um 22.30 Uhr in ORF 2 Tim Cupals
Reportage „Israel – Impfen wie am Fließband“. Im „WELTjournal +“
folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Streit ums gelobte Land –
Israel und Palästina“.
WELTjournal: „Israel – Impfen wie am Fließband“
Israel-Korrespondent Tim Cupal zeigt, wie die Menschen in Israel
langsam, aber sicher wieder ins Leben zurückkehren. Im bunten Tel
Aviv begegnet er Lisa, einer Tänzerin, die fast ein Jahr lang nicht
vor Publikum getanzt hat. Er trifft den bekannten Mentalisten und
Magier Uri Geller, der während seiner Impfung – wie könnte es anders
sein – einen Löffel verbogen hat. Der ultraorthodoxe Sanitäter Benzi
kämpft gegen Impfskepsis in den strengreligiösen Gemeinschaften.
Ismail, ein Maurer aus dem palästinensischen Westjordanland, erhält
nach einem langen Arbeitstag in Israel endlich die ersehnte
Corona-Impfung. Willi Ruttensteiner, der österreichische Teamchef des
israelischen Nationalteams, hofft auf eine baldige Rückkehr der
Fußballfans in die Fußballstadien. Mit dem Journalisten Anshel
Pfeffer und der Meinungsforscherin Dahlia Scheindlin diskutieret Tim
Cupal über die Auswirkungen der Pandemie auf die vorgezogenen Wahlen
und ob Langzeit-Premier Netanjahu politisch von den Impferfolgen
Israels profitieren kann.
WELTjournal +: „Streit ums gelobte Land – Israel und Palästina“
Auch wenn Corona und der Impferfolg den Wahlkampf in Israel
dominieren, eines der strittigsten Themen ist – wie bei jeder Wahl –
die israelische Siedlungspolitik in den besetzten
Palästinensergebieten. Im Westjordanland leben mittlerweile 700.000
jüdische Siedler, fast doppelt so viele wie noch vor 20 Jahren.
„WELTjournal +“ begleitet den französischen Juden Pinhas Attali, der
sich mit Frau und neun Kindern in der jüdischen Siedlung Kiryat Arba
nahe Hebron im Westjordanland niedergelassen hat. In Kiryat Arba
leben 8.000 jüdische Siedler, von denen sich viele als harter Kern
der radikalen Siedlerbewegung begreifen und unter Berufung auf das
biblische „Eretz Israel“ das mehrheitlich von Palästinensern bewohnte
Westjordanland für Juden beanspruchen. Auch Pinhas Attali sieht die
jüdische Besiedlung des Westjordanlandes als seine „göttliche
Mission“, die er mit allen Mitteln befördern will. Bei vielen gilt er
als das Gesicht des Extremismus, bei den Siedlern als Held.
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