WKÖ-Legner: Öffnungsperspektive ist für Freizeit- und Sportwirtschaft überlebenswichtig

Veranstalter, Fitnessbetriebe, Tanzschulen, & Co pochen auf österreichweiten Stufenplan

Wien (OTS) - „Die ersten kontrollierten Öffnungsschritte in Vorarlberg sind ein Schritt in die richtige Richtung. Für die Freizeit- und Sportwirtschaft von besonderer Bedeutung sind die - wenn vorerst auch nur mit maximal 100 Gästen beschränkten - Veranstaltungen. Eine Öffnungsperspektive ist überlebenswichtig für die psychische und physische Gesundheit der coronamüden Menschen und Unternehmerinnen und Unternehmer im ganzen Land. Deshalb braucht es jetzt unbedingt einen Stufenplan für ganz Österreich“, betont Astrid Legner, Obfrau des Fachverbandes Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Legner: „Unsere Branchen haben hervorragende Sicherheitskonzepte entwickelt, die ständig nachgeschärft werden und vielerorts bereits im Einsatz sind. Österreich ist Vorreiter mit FFP2-Masken und Testungen. In Kombination mit den ausgeklügelten Präventionskonzepten könnten stufenweise Öffnungsschritte im ganzen Land funktionieren.“ Dies werde auch von der aktuellen Clusteranalyse der AGES unterstrichen, wonach es seit der Öffnung von Handel und körpernahen Dienstleistern vor rund einem Monat keine Clusterbildungen dort gegeben hat, die Wirtschaft also nicht schuld an den steigenden Infektionszahlen ist, so Legner.

Auch wenn die Öffnung des Vereinssportes für Kinder und Jugendliche natürlich erfreulich und zu begrüßen sei, müsse es so schnell wie möglich eine Nachbesserung im Bereich des gewerblichen Sportes geben, moniert Legner. So gibt es etwa durchaus Tanzschulen oder kleine Studios, die ausschließlich – auch kontaktlose - Kurse für Kinder anbieten. „Hier muss mit gleichem Maß gemessen werden. Was im Vereinssport erlaubt ist, muss auch für den gewerblichen Sport gelten“, appelliert Legner.

WKÖ-Suitner: Veranstaltungsbranche braucht - nach einem Jahr Stillstand - dringend Planungshorizont

Einen ehestmöglichen Starttermin wünscht sich auch Wolfgang Suitner, WKÖ-Sprecher der Veranstaltungsbranche, die eine am heftigsten von der Pandemie getroffenen Branchen ist und sich seit einem Jahr quasi in einem „Permanent-Lockdown“ befindet. Betroffen sind nicht nur die Veranstaltungsbetriebe selbst, sondern auch vor- und nachgelagerte Branchen, wie z.B. Gerüstbauer, Bühnen- und Tontechniker, Cateringunternehmen, Pyrotechniker oder Floristen, die um ihr wirtschaftliches Überleben bangen müssen. Suitner: „Oft braucht es für ein Event - von der Planung über die Umsetzung bis zum fertigen Produkt ‚Veranstaltung‘ - mehrere Monate. Aufgrund der langen Vorlaufzeiten ist ein konkreter Fahrplan für eine stufenweise Öffnung für unsere Branche besonders wichtig.“ (PWK132/ES)

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