Weltfrauentag – auf dem Weg zur Gleichberechtigung

  • Im Angesicht Gottes waren Frauen und Männer von jeher gleich und werden es immer sein
    (Bahá’u‘lláh)
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  • Lasst euren Blick weltumfassend sein...
    (Bahá’u‘lláh)
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  • Das höchste Frauenideal war Táhirih. Ich will versuchen für die Frauen Österreichs das zu tun, wofür Táhirih ihr Leben gab.
    (Marianne Hainisch)
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Wien (OTS) - In der Bahá’í-Religion ist Gleichberechtigung eines der Grundprinzipien. Aus Anlass des 25. Jubiläums der Peking-Deklaration hat die Bahá‘í International Community einen Film über weltweite Bemühungen zur Gleichberechtigung veröffentlicht.

Heute gilt der Weltfrauentag als Zeichen für die fortwährende Notwendigkeit der Bemühungen zur Erreichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Der aktuelle Film „Glimpses into the spirit of gender equality” (dt. Einblicke in den Geist der Gleichberechtigung der Geschlechter) beleuchtet das Leben von Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt, zeigt ihre Erfahrungen bei der Anwendung des Prinzips der Gleichberechtigung der Geschlechter in ihrem Leben und trägt so zu den in der Pekinger Deklaration formulierten Zielen bei. Der Film ist hier abrufbar: www.bic.org/glimpses/

„Im Angesicht Gottes waren Frauen und Männer von jeher gleich und werden es immer sein“ – so heißt es in den Bahá’í-Schriften. Männer und Frauen werden mit den Flügeln eines Vogels verglichen, der nur fliegen kann, wenn beide Flügel gleichermaßen entwickelt sind. Erstmals in der Religionsgeschichte ist die Gleichberechtigung von Frau und Mann in den Heiligen Schriften der Bahá’í-Religion explizit verankert.

Der Stifter der Bahá’í-Religion, Bahá’u’lláh (1817-1892) verkündete in der Mitte des 19. Jahrhunderts: „Lasst euren Blick weltumfassend sein...“. Seine Lehren umfassen die individuelle und unabhängige Suche nach der Wahrheit, die Einheit der gesamten Menschheit in all ihrer Vielfalt, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und das Ablegen jeglicher Vorurteile.

Eine der frühen Persönlichkeiten der Bahá’í-Religion war die persische Dichterin Táhirih. Sie legte 1848 in einer Versammlung von Männern als Zeichen der Emanzipation öffentlich ihren Schleier ab – ein für die damalige Zeit und Region symbolträchtiger revolutionärer Schritt, der zu ihrer Verurteilung und Hinrichtung führte. Ihr Vorbild inspirierte Frauen auf der ganzen Welt - so auch Marianne Hainisch, eine Bahnbrecherin der österreichischen Frauenbewegung. Sie sagte: „Das höchste Frauenideal war Táhirih. Ich will versuchen für die Frauen Österreichs das zu tun, wofür Táhirih ihr Leben gab.“

Weiterführende Links:
ORF TV-Beitrag über Táhirih: https://www.ots.at/redirect/tvthek5

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