Statement der Hygiene Austria LP GmbH

Wien (OTS) - Gestern fand an zwei Standorten eine Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft statt. Die Geschäftsführung der Hygiene Austria LP GmbH, die an einer der Adressen ihren Hauptsitz hat, ist umfassend kooperativ und bekennt sich zu einer raschen Aufklärung der von den Behörden vorgebrachten Verdachtsmomente.

Die WKStA hat Ihre Verdachtsmomente im Wesentlichen auf die Tatbestände „Schwarzarbeit“ sowie „Betrug“ gestützt. Beide Vorwürfe sind klar zurückzuweisen.

Zum Vorwurf der „Schwarzarbeit“: Professionelle österreichische Personaldienstleistungsunternehmen sind von Hygiene Austria mit der Überlassung von Arbeitskräften beauftragt. Es liegt also grundsätzlich in deren Verantwortung, für eine rechtmäßige und ordnungsgemäße Anmeldung zu sorgen.

Zum Vorwurf des „Betrugs“: Die Hygiene Austria arbeitet auf den Grundlagen der österreichischen Gesetze und verkauft ausschließlich hochwertige Masken nach rot-weiß-rotem Qualitätsstandard. Richtig ist, dass zum Ausgleich einer Nachfragespitze ein Lohnhersteller hinzugezogen wurde.

1. Als die Einführung einer FFP2 Maskenpflicht angekündigt wurde, wurde bei Hygiene Austria sofort mit der Aufstockung der Produktionskapazitäten begonnen. 11 neue Produktionslinien sind mit Mitte März in Betrieb mit einer monatlichen Kapazität von bis zu 25 Millionen Stück. Das entspricht einer Verdreifachung der Kapazität innerhalb von drei Monaten.

2. Mittlerweile arbeiten 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im 3-Schichtbetrieb rund um die Uhr zum Schutz der österreichischen Bevölkerung.

3. Um den zwischenzeitlichen Nachfrageanstieg zu bewältigen, wurde ein chinesischer Lohnfabrikant mit der Produktion von Masken nach dem Baumuster der Hygiene Austria beauftragt.

4. Die CE Zertifizierung nach EN149:2001 wurde durch das Schweizer Unternehmen SGS einwandfrei sichergestellt. Die Gutachten für die Masken liegen vor und werden der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt werden.

5. Die Masken in der Lohnproduktion waren im Einkauf um 60-100% TEURER als die in der österreichischen Produktionslinie!

6. Die durch die mediale Berichterstattung erzeugte Verunsicherung bedauern wir sehr, weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass wir zur Spitzenabdeckung teurere Masken, gleicher Qualität und zum gleichen Verkaufspreis zum Schutz der Bevölkerung zur Verfügung gestellt haben.

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