FPÖ – Hofer: Bundeskanzler Kurz hat bei Impfstoffbeschaffung katastrophalen Fehler begangen

Ablehnung des Kooperationsangebotes von Israel führt zu Wirtschaftskollaps und horrender Arbeitslosigkeit

Wien (OTS) - Als „katastrophalen Fehler“ bezeichnete heute FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer den Umstand, dass laut einem aktuellen Bericht der „Financial Times“ Bundeskanzler Sebastian Kurz im Mai 2020 das Angebot Israels, bei der Beschaffung des Biontec/Pfizer Impfstoffes zu kooperieren, abgelehnt hat. „Während in Israel innerhalb weniger Wochen allen Impfwilligen ausreichend Impfstoff von Biontec/Pfizer angeboten wurde und das Land jetzt zur Normalität zurückkehrt, verwendet Kurz nun sein eigenes Versagen in der Impfstoffbeschaffung als Argument für die Fortsetzung des Dauerlockdowns. Jeden Tag beweist Türkis-Grün aufs Neue, dass sie es einfach nicht können. Der einzig richtige Schritt, den Kurz/Kogler/Anschober noch setzen können, wäre ihr Rücktritt und Weg frei für Neuwahlen als Richtungsentscheidung für Österreichs Zukunft“, so Hofer.

Schon im Frühsommer 2020 hätte jedem verantwortungsbewussten Politiker klar sein müssen, dass eine gemeinsame EU-Beschaffungsaktion zum Scheitern verurteilt sei. „Sich in einer so besorgniserregenden Pandemie-Situation einem schwerfälligen und überbürokratisierten Gebilde wie der EU ohne Plan B auszuliefern, ist nicht nur naiv, sondern unverantwortlich“, kritisiert Hofer. Dass Kurz jetzt nach Israel fliege, um mit Ministerpräsident Netanjahu über eine weitere Kooperation zu verhandeln, sei viel zu spät.

Der FPÖ-Chef wies darauf hin, dass Österreich bei einer Kooperation mit Israel wohl bereits alle Impfwilligen mit Impfstoff hätte versorgen können. „Dieses Nicht-Handeln hat Österreich in einen Wirtschaftskollaps und in horrende Arbeitslosigkeit geführt. Die Verantwortung dafür liegt eindeutig beim Bundeskanzler. Die Bundesregierung gehört in den Lockdown geschickt, nicht Österreichs Bevölkerung“, so Hofer.

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