ORF III am Freitag: „Wir spielen für Österreich“ zeigt TV-Premiere von „Professor Bernhardi“ aus der Josefstadt mit Föttinger u. v. m.

Außerdem: Heinz Mareceks „Pension Schöller“ mit Maxi Böhm, Alfred Böhm und Cissy Kraner

Wien (OTS) - Von derzeit bis zu acht österreichischen Theater-Spielstätten präsentiert ORF III Kultur und Information ab 26. Februar jeweils Freitag insgesamt elf TV-Premieren: von Komödien über klassische Werke der Literatur bis zu mit dem Nestroy-Theaterpreis prämierten Stücken. Den Auftakt macht am Freitag, dem 26. Februar 2021, um 20.15 Uhr „Professor Bernhardi“ nach Arthur Schnitzler aus dem Theater in der Josefstadt in einer Inszenierung von Janusz Kica.

Im Vorabend stimmt das ORF-III-Magazin „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) in einer Schwerpunktsendung mit einem Blick hinter die Kulissen und Gesprächen mit den Darstellerinnen und Darstellern auf die Neuproduktion aus dem Theater in der Josefstadt ein.

Im Hauptabend präsentiert „So ein Theater“ im Rahmen der „Wir spielen für Österreich“-Reihe um 20.15 Uhr mit Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ erstmals eine Theater-Neuproduktion. In der Inszenierung von Janusz Kica aus dem Theater in der Josefstadt sind Herbert Föttinger und Florian Teichtmeister in den Hauptrollen zu erleben. Wien um 1900: Der angesehene Mediziner Professor Bernhardi (Herbert Föttinger), Direktor der Elisabeth-Klinik, wird durch einen unerwarteten Zwischenfall vor eine schwierige Entscheidung gestellt. Eine junge Patientin, die im Sterben liegt, soll die letzte Ölung erhalten. Bernhardi verweigert dem Priester jedoch den Zutritt zum Krankenzimmer, um ihren Zustand der Glückseligkeit nicht durch Angst vor dem Tod zu ersetzen. Hinter Bernhardis Rücken kündigt eine Krankenschwester der Todkranken den Priesterbesuch an, woraufhin das Mädchen stirbt. Bernhardis Kollegschaft, darunter Dr. Ebenwald (Florian Teichtmeister), nimmt den Vorfall zum Anlass, gegen ihn ein Gerichtsverfahren wegen „Religionsstörung“ anzustrengen – damit erhofft man sich auch eine Chance auf Bernhardis begehrten Posten. Die Auseinandersetzung zwischen Medizin und Theologie entwickelt sich zum Politikum.

Danach zeigt „So ein Theater“ den kultigen Bühnenklassiker „Pension Schöller“ (23.05 Uhr) in einer 1978 in den Kammerspielen aufgezeichneten Inszenierung von Heinz Marecek. Die mit Maxi Böhm, Alfred Böhm, Cissy Kraner und Helli Servi hochkarätig besetzte Verwechslungskomödie zählt zu den meistaufgeführten deutschsprachigen Lustspielen.

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