NEOS zur Lage am Arbeitsmarkt: Zu wenig Anreize, eine Beschäftigung anzunehmen

Gerald Loacker: „Die Menschen wollen keine Hilfsgelder, sie wollen arbeiten. Die Regierung muss sich anstrengen - und die Menschen müssen sich anstrengen dürfen.“

Wien (OTS) - „Es fehlt weiterhin ein Modell für den schrittweisen Ausstieg aus der Kurzarbeit parallel zum Zurückfahren des Lockdowns. So besteht die Gefahr, dass 30% Arbeit bei 80% Lohn in Kurzarbeit für manche auf Dauer attraktiver sind, als für 100% Arbeit auch 100% zu verdienen. Das entzieht dem Arbeitsmarkt wichtige Fachkräfte. Außerdem gibt es auch beim AMS viele Baustellen, um endlich an die Krise angepasst Jobs zu vermitteln“, sagt NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker nach der wöchentlichen Arbeitsmarkt-PK der Regierung. Auch sind die Einschränkungen im Wirtschaftsleben für frisch getestete Personen ebenso sachlich unnötig wie Einschränkungen für Immunisierte, wie beispielsweise von einer COVID-Erkrankung Genesene. "Solche Menschen müssen ihrem Erwerb nachgehen und etwas leisten dürfen, weil es das ist, was sie in der Regel nämlich wollen. Sie wollen keine Hilfsgelder, sie wollen arbeiten. Die Regierung muss sich anstrengen - und die Menschen müssen sich anstrengen dürfen."

Vor allem für das Arbeitsmarktservice wünscht sich Loacker dringende Anpassungen: „Sorge bereitet die fehlende Überprüfung, ob sich jemand ernstlich um Stellen beworben hat. Die Anforderung einer einzigen Bewerbung pro Woche ist keinesfalls ausreichend.“ Auch die Notstandshilfe in der Höhe des Arbeitslosengeldes, sowie die Verlängerung der Einstellzusagen über viele Monate hinweg würde keinen Anreiz bieten eine Beschäftigung aufzunehmen.

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