STADA führt mit Lecigimon eine innovative Behandlungsoption für Patienten mit fortgeschrittenem Morbus Parkinson in Österreich ein

Wien (OTS) -

  • Im Oktober 2020 erwarb die deutsche STADA Arzneimittel AG die Rechte für das Dreifach-Kombipräparat Lecigimon [sprich: „lässig im On“] (Z.Nr.: 140393, PZN: 4985435 ) mit den Wirkstoffen Levodopa, Carbidopa, Entacapon, das nun zur Behandlung von Parkinson im fortgeschrittenen Stadium in Österreich eingeführt wird
  • STADA CEO Peter Goldschmidt: „Mit Lecigimon zeigen wir, dass wir nicht nur beim Geschäft mit Consumer Healthcare Produkten und Generika Go-to-Partner sind, sondern auch in unserem stark wachsenden Bereich der Spezialpharmazeutika.“
  • STADA Österreich Chef Dr. Martin Spatz, MBA: „Wir freuen uns sehr, mit Lecigimon ein neuartiges Dreifach-Kombipräparat mit einer modernen Pumpentechnologie anbieten zu können, das einen Beitrag zur Versorgung von Parkinson-Patienten leistet und unser Portfolio im Bereich der fortgeschrittenen Morbus Parkinson strategisch sinnvoll ergänzt. Lecigimon ist das erste nicht-orale Fertigarzneimittel in Österreich, das Levodopa und die beiden unterschiedlich wirkenden metabolischen Inhibitoren Carbidopa und Entacapon in sich vereint.“

Wien, 15. Februar 2021 – Mit Lecigimon bringt STADA ein innovatives Dreifach-Kombipräparat mit benutzerfreundlicher Pumpentechnologie zur Behandlung von Parkinson im fortgeschrittenen Stadium in Österreich und Deutschland auf den Markt, das unter der Bezeichnung Lecigon® bereits seit einem Jahr in Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland in Verwendung ist[1]. Weitere europäische Märkte werden folgen. Lecigimon steht in Österreich als verschreibungspflichtiges Arzneimittel seit Anfang Februar zur Verfügung. Für Vermarktung und Vertrieb ist die österreichische STADA Arzneimittel GmbH verantwortlich, die schon seit längerem über fundierte Erfahrungen mit Apomorphin-Injektions- und Infusionsbehandlungen gegen Parkinson, die unter der Bezeichnung APO-go® vertrieben werden mitbringt.

Die neuartige Gelformulierung der drei etablierten Parkinson-Wirkstoffe Levodopa, Carbidopa und Entacapon wirkt sich positiv auf die Bioverfügbarkeit von Levodopa im Körper aus.[2] 1 Die Pumpe kann zwischendurch abgenommen werden und die Patienten können sogar baden, duschen oder schwimmen – sofern ihr Gesamtzustand dies zulässt. Das bietet den Patienten eine gewisse Flexibilität und die Chance, das tägliche Leben planen und meistern zu können. Derzeit gibt es etwa 5.000 Menschen in Österreich, die unter Parkinson im fortgeschrittenen Stadium und den damit verbundenen motorischen Fluktuationen leiden. Diese könnten früher oder später unter anderem mit einer Pumpentherapie versorgt werden.

„Wir kümmern uns um die Gesundheit der Menschen und erfüllen diesen Auftrag nun auch mit einer innovativen Therapieoption zur Behandlung von Parkinson“ betont Peter Goldschmidt, CEO des internationalen STADA Konzerns mit Sitz im deutschen Bad Vilbel. Er meint: „Mit Lecigimon zeigen wir, dass wir nicht nur beim Geschäft mit Consumer Healthcare Produkten und Generika der Go-to-Partner sind, sondern auch in unserem stark wachsenden Bereich der Spezialpharmazeutika.“

STADA Österreich Chef Dr. Martin Spatz ergänzt: „Wir freuen uns sehr, mit Lecigimon als erstes Unternehmen in Österreich ein neuartiges Dreifach-Kombipräparat mit einer benutzerfreundlichen Pumpentechnologie anbieten zu können, das einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Parkinson-Patienten leistet. Die Gelformulierung ist eine strategisch sinnvolle Ergänzung unseres Portfolios, mit der wir unser Engagement im Bereich der Neurologie intensivieren und von unseren bisherigen Erfahrungen profitieren. STADA verfügt in Österreich über langjährige Erfahrung bei der Behandlung des fortgeschrittenen Morbus Parkinson mit Apomorphin. Lecigimon setzt auf diese Erfahrung auf und ergänzt unser Arzneimittelangebot. Wir werden damit zu dem Spezialisten bei fortgeschrittenem Parkinson in Österreich.“

Das Interesse an der neuen Therapieoption dürfte groß sein, da bereits kurz nach Markteinführung im Februar 2021, der erste Patient in einer führenden Kärntner Neurologischen Rehabilitationsklinik erfolgreich auf Lecigimon eingestellt wurde. Weitere Einstellungen in anderen Bundesländern sind in Kürze geplant.

Bei Lecigimon handelt es sich um eine Infusionstherapie, die über eine neuartige diskrete, leichte und tragbare Pumpe mittels Sonde in den Dünndarm verabreicht wird. Die Pumpe verfügt über eine intuitive und benutzerfreundliche Bedienoberfläche und eine lange Batterie-Laufzeit. Ärzte können mehrere Fließgeschwindigkeiten zur Anpassung an unterschiedliche Patientenbedürfnisse programmieren. Lecigimon wird eingesetzt zur Behandlung der fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung mit schweren motorischen Fluktuationen und Hyperkinesie oder Dyskinesien, wenn verfügbare orale Kombinationen (Tabletten) nicht zu zufriedenstellenden Behandlungsergebnissen führen.

Wie auch bei APO-go® werden alle gewohnten Serviceleistungen von STADA Österreich bundesweit angeboten und deren Kosten übernommen (u.a. die Bereitstellung der notwendigen Pumpen für die einzelnen Patienten sowie Schulungen und Unterstützung der Patienten während der Einstellung im Krankenhaus durch erfahrene DGKPs, technischer Support, uvm.).

Über die STADA Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG hat ihren Sitz im hessischen Bad Vilbel. Das Unternehmen setzt auf eine Zwei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, inklusive Spezialpharmazeutika, und verschreibungsfreien Consumer Healthcare Produkten. Weltweit vertreibt die STADA Arzneimittel AG ihre Produkte in rund 120 Ländern. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von 2.608,6 Millionen Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 625,5 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte STADA weltweit 11.100 Mitarbeiter. In der österreichischen Niederlassung arbeiteten im Jahr 2020 rund 60 Mitarbeiter an zwei Standorten in Wien und Tulln.


[1] Senek, M., Nielsen, E. I. & Nyholm, D. Levodopa-entacapone-carbidopa intestinal gel in Parkinson’s disease: a randomized crossover. Movement Disorders, Vol. 00; 2016

[2] Lecigimon Fachinformation, Stand September 2020

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