Land Tirol ersucht AGES um klare Kriterien zur Bestätigung von Mutationen

Laut vorliegenden Informationen des Landes aktuell rund 165 Fälle mit Südafrika-Mutation durch Vollsequenzierung bestätigt, rund 15 teilsequenziert und rund 220 vorselektiert

Innsbruck (OTS) - Nach eingehender Analyse des verfügbaren Zahlenmaterials des Tiroler Labors, das den überwiegendsten Teil aller Abstriche in Tirol auswertet und bei Verdacht zur weiteren Teil- und Vollsequenzierung an weitere Labore bzw. in einer letzten Stufe an die AGES weiterleitet, stellen sich die Zahlen heute wie folgt dar (die Proben beziehen sich auf einen Zeitraum vom 23.12.2020 bis aktuell):

  • Rund 165 mit Vollsequenzierung bestätigte Südafrika-Mutationen durch die AGES, davon aktuell noch sieben Fälle aktiv-positiv
  • Rund 15 teilsequenzierte Proben, die mit großer Wahrscheinlichkeit eine Südafrika-Mutation aufweisen
  • Rund 220 vorselektierte Fälle, die einen PCR-Verdacht auf die Südafrika-Mutation aufweisen und nun teil- bzw. vollsequenziert werden
  • Bei diesen 235 vor- und teilsequenzierten Fällen gibt es einen Anteil von gesamt rund 130 aktiv Positiven. Nach den bisherigen Erfahrungen wird sich der Großteil dieser Fälle bestätigen. Rund 80 Prozent dieser Fälle lässt sich auf Kontaktpersonen (K1 und K2) von bereits zuvor infizierten Personen zurückführen. Alle aktiv Positiven sind selbstredend abgesondert und in Isolation.

Bis zuletzt war von der AGES vorgegeben, dass eine Voll- oder Teilsequenzierung notwendig ist, um bestätigte Fälle auszuweisen. Auf Grund anderer kolportierter Zahlen hat der Einsatzstab des Landes Tirol heute daher die AGES ersucht, um Aufklärung beim Zahlen-Wirrwarr zu sorgen.

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